Willkommen auf dem Blog von Düsseldorf Alternativ

16.12.2013 00:12 Attac Düsseldorf

Wo habt ihr die Gewinne versteckt? – Attac protestiert gegen Steuertricks von Ikea

Fast 20 Aktive des globalisierungskritischen Netzwerks haben am Samstag vor Ikea Düsseldorf auf die Steuervermeidungspolitik des schwedischen Möbelkonzerns aufmerksam gemacht. Mitten im vorweihnachtlichen Einkaufsrummel verteilten die Aktivisten in den Verkaufsräumen und auf dem Parkplatz der Ikea-Filiale mehrere hundert Postkarten. Auf diesen informiert Attac darüber, dass Ikea in Deutschland zwar die hiesige Infrastruktur gerne nutzt, aber nur sehr wenig Steuern zahlt. Die Karten wurden von den Ikea-Kunden interessiert aufgenommen. Mitveranstaltet und lautstark unterstützt wurde die Aktion von der Samba-Band "Rhythms of Resistance".

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08.12.2013 01:02 Attac Düsseldorf

"Wutscheine" gegen Starbucks-Steuertrickserei – Bundesweite Attac-Aktion auch in Düsseldorfs Altstadt

"Starbucks zahlt keine Gewinnsteuern, und wir trinken keinen Kaffee bei Starbucks!" – Mitten im Weihnachtsrummel protestierten am zweiten Adventssamstag knapp 20 Aktive von Attac Düsseldorf direkt vor der Starbucks Filiale in der Altstadt.

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30.10.2013 23:26 Attac Düsseldorf

Freihandelsabkommen EU-USA stoppen! Geheimverhandlungen mit Kanada als Blaupause für Abkommen mit USA

Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat die EU-Kommission aufgefordert, den Vertragsentwurf des zwischen Kanada und der Europäischen Union verhandelten Freihandelsabkommens CETA endlich offenzulegen. "Der Grund für die Geheimverhandlungen ist offensichtlich: Das Abkommen mit Kanada dient als Blaupause für das geplante Freihandelsabkommen TTIP [Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP)] zwischen den USA und der EU", sagte Roland Süß vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. "Wäre der Inhalt von CETA bekannt, würde TTIP in der Öffentlichkeit auf deutlich mehr Widerstand stoßen."

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15.10.2013 01:00 Attac Düsseldorf

Herbstratschlag von Attac in Düsseldorf am vergangenen Wochenende

Am Sonntag ist der bundesweite Herbstratschlag von Attac mit mehr als 200 TeilnehmerInnen zu Ende gegangen. Das höchste Entscheidungsgremium beschloss unter anderem die thematischen Schwerpunkte für das kommende Jahr.

 

 

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05.10.2013 13:37 Attac Düsseldorf

Sparbucks-Gutscheine verteilt

Eine Aktions-Gruppe von Attac verteilte am 05.10.2013 auf der Mittelstraße täuschend echt gemachte "Gutscheine" für einen Latte bei "Sparbucks". Auf der Rückseite der Gutscheine entschuldigte sich der Starbucks-Kaffeehaus-Konzern damit dafür, dass er seit 2005 keine Gewinnsteuern entrichtet hatte, obwohl riesige Gewinne anfielen. Viele Passanten nahmen den Gutschein dankend entgegen und wollten ihn im nahe gelegenen Starbucks-Cafe einlösen. So wurden über tausend Gutscheine verteilt, bis die Polizei drei Aktivisten in Gewahrsam nahm. Die Aktion fand viel Zustimmung bei den Bürgern.

Näheres siehe www.sparbucks.de

01.10.2013 14:44 FAU-D

"Zeit für Plan A"

Es ist soweit! Wochen der Vorbereitung gipfeln nun endlich in unsere Kampagne „Zeit für Plan A“ die wir euch nun voller Stolz präsentieren können. Von Oktober bis Dezember 2013 wird es im Gebiet zwischen Rhein und (Auf-)Ruhr viele verschiedene Veranstaltungen rund um das Thema Anarchie geben. Zusammen mit einigen befreundeten Gruppen haben wir reichlich Vorträge, Filme, Aktionen und Vernetzungstreffen vorbereitet. Anarchosyndikalismus, Religionskritik, Kollektivbetriebe, Anarchafeminismus, Veganismus und viele weitere Sachverhalte werden behandelt. Wir wollen mit einer breiten Palette an Themen viele Menschen ansprechen, auch die, die sich bisher nicht so viel mit Politik auseinandergesetzt haben. Daher versuchen wir alles möglichst verständlich zu präsentieren. Außerdem möchten wir zu Diskussionen anregen und einen offenen Dialog ermöglichen. Die AFRR ist eine noch sehr junge und kleine Föderation. Die Arbeit an der Kampagne war nicht leicht, umso froher sind wir nun eine dreimonatige Kampagne auf die Beine gestellt zu haben. Die Arbeit mit anderen Gruppen hat die Vernetzung von anarchistisch und libertär denkenden Menschen bereits ein Stück weiter gebracht. Doch es gibt noch viel zu tun. Unsere Kampagne soll ein weiterer Schritt beim Aufbau einer starken anarchistischen Bewegung im Rhein/Ruhr-Gebiet sein. Mit Freude blicken wir auf die kommenden Monate. Wir hoffen viele neue Leute kennen zu lernen und interessante Diskussionen zu führen. Eine eigene Internetseite für die Kampagne „Zeit für Plan A“ ist am Start und wird in den nächsten Tagen mit umfangreichen Informationen ausgestattet. Alle Veranstaltungen findet ihr aber auch hier, in der Rubrik Termine Das Plakat zur Kampagne (als PDF) Der Flyer zur Kampagne (als PDF) Alle Veranstaltungen im Oktober Alle Veranstaltungen im November Alle Veranstaltungen im Dezember Den Flyertext könnt ihr euch aber jetzt schon hier durchlesen:

Immer wieder hören und lesen wir etwas über “Anarchie”. Mal trifft sie sich zu Tausenden diskutierend und philosophierend in St.Imier, mal „occupiert“ oder blockiert sie Straßen, Plätze und ganze Bankenviertel. Oder wir hören, dass die Anarchie angeblich in Somalia herrsche oder, dass sie im modernen Wilden Westen Motorradgangs bildet. Oft wird sie fälschlicherweise auch einfach mit Anomie, also einem Zustand der Ordnungs- und Regellosigkeit, gleichgesetzt. Aber stimmt das so? Warum diese widersprüchlichen Darstellungen? Was ist “Anarchie” eigentlich? Welche Ziele verfolgen Anarchist*innen, warum und wie organisieren sie sich und vor Allem: lässt sich Anarchie verwirklichen? Diese und viele andere Fragen werden uns Anarchist*innen immer wieder gestellt. Mit unserer Kampagne „Zeit für Plan A“ wollen wir versuchen diese Fragen zu beantworten und einen Einblick in die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Idee der Anarchie wagen. Einerseits wollen wir so eine breite Öffentlichkeit erreichen und über anarchistische Ideale aufklären. Andererseits wollen wir die aktuelle Vernetzung von freiheitlich denkenden Menschen im Rhein/Ruhr Gebiet vorstellen und vorantreiben. Neben allgemeinen Einführungen und diversen Blicken “zurück und nach vorne” wollen wir die Anarchie und ihre Organisationsmöglichkeiten vorstellen und einen Überblick über verschiedene Themen und anarchistischen Haltungen dazu darstellen. Vor allem aber wollen wir euch einladen mit uns zu diskutieren. Welche Wünsche und Bedürfnisse haben wir und wie können wir diese fernab von Stellvertreterpolitik erfüllen. Lasst uns unser Leben wieder in die eigenen Hände nehmen! Zusammen für eine herrschaftsfreie Gesellschaft! „Anarchie (altgr. ἀναρχία anarchía ‚Herrschaftslosigkeit‘; Wortbildung aus verneinendem Alpha privativum und ἀρχία archía ‚Herrschaft‘) bezeichnet einen Zustand der Abwesenheit von Herrschaft.“

An der Kampagne beteiligen sich folgende Gruppen:

Libertäre Gruppe aus Bochum

Anarchistische Gruppe Dortmund

Anarchistische Gruppe Östliches Ruhrgebiet

Anarchistische Gruppe Krefeld

Anarchistische Gruppe Düsseldorf

Sowie viele weitere Genoss*innen, die Kampagne wird außerdem unterstützt von der Föderation Deutschsprachiger Anarchist*innen und der 改道 Gǎi Dào

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01.10.2013 14:40 FAU-D

Das ist dann wohl das Mindeste?

SPD, Grüne und DGB-Gewerkschaften fordern einen Mindestlohn von 8,50 Euro und sicherlich würde ein Mindestlohn in einigen Branchen für die Angestellten einen spürbaren Lohnzuwachs bewirken. Andererseits bedeutet der angestrebte Mindestlohn von 8,50 Euro kein luxuriöses Leben für die ArbeitnehmerInnen. Die FAU-Hannover hat sich an dem Aktionstag des DGB für einen Mindestlohn mit eigenen Positionen beteiligt. Angesichts der aktuellen Debatte, daher hier ein kurzer Kommentar und ein paar Zahlen.

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01.10.2013 14:36 FAU-D

Schwerpunkt: Prekäre Arbeit

Das Schwerpunktthema „Prekäre Arbeit“ der DA 219 ist kein wirklich neues Thema, aber es betrifft immer mehr Menschen. Im Schwerpunkt beschäftigt sich die Direkte Aktion mit Arbeit auf Abruf, studentischen Hilfskräften, prekärer Arbeitswelt in Indien und dem Diskurs um prekäre Arbeit im Spanien des frühen 20. Jahrhunderts. Außerdem geht es in der neuesten Ausgabe um Leiharbeit bei der grünen Heinrich-Böll-Stiftung, Arbeitskämpfe mit und nach "Occupy Wall Street" sowie das selbstverwaltete ehemalige Staatsfernsehen in Griechenland.

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