Willkommen auf dem Blog von Düsseldorf Alternativ

09.10.2015 19:33 Friedensforum Düsseldorf

Frankreich vor Entscheidung: Terror in Syrien zusammen mit Russland bekämpfen oder die syrische Regierung

Luz MaríaDe Stéfano Zuloaga de Lenkait 
Kommentar (7.10.15)  zu  Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) vom 5.10.15: "Eisige Stunden im Elysée-Palast",
der Chefredaktion, zur Anregung und Verwendung, ggf. zur auszugsweisenVeröffentlichung: 
 
Leise Desinformation in FAZ, aber angekündigte Pressekonferenz Hollande-Merkel in Paris fiel ins Wasser
Die FAZ vom 5.10. streut eine leise Desinformation im Artikel "Eisige Stunden im Elysée-Palast" über das Treffen in Paris am Freitag 2.10. von Russlands Präsident Wladimir Putin, dem Präsidenten Frankreichs François Hollande, der Bundeskanzlerin Deutschlands Angela Merkel und dem Präsidenten der Ukraine Petro Poroschenko.
 

Das Gespräch zwischen dem Gastgeber Hollande und Putin "sei eisig verlaufen", heißt es. Ja, sehr wahrscheinlich, denn Hollande zeigte kein Verständnis für die russischen Luftangriffe gegen Terroristen und Rebellen-Banden in Syrien. Im Gegenteil,

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09.10.2015 17:37 VVN-BdA

“Kein Fußbreit dem Rassismus!!!”

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Die rechtspopulistische und rassistische Kleingruppe Dügida um Melanie Dittmer kommt am Freitag den 16.10.15 wieder nach Düsseldorf, um rassistische Hetze gegen Flüchtlinge, Migrant_innen und gegen den Islam zu verbreiten.
Die Rassist_innen planen dieses Mal wieder sich vor dem Hbf zu sammeln und Richtung Verwaltungsgericht zu ziehen.
DSSQ wird erneut nichtzulassen, dass sie ungehindert ihren Hass propagieren.

Keinen Fußbreit dem Rassismus!
Kommt alle zur Kundgebung um 18:00 Uhr zum Hbf
ACHTET AUF WEITERE ANKÜNDIGUNGEN!

07.10.2015 10:30 Attac Düsseldorf

Märchen aus der Wirtschaftswelt

Die Finanzmarkt-AG von attac Düsseldorf hat „Märchen“ aus der Wirtschaftswelt unter die Lupe genommen – Schlagwörter und Parolen, die in den Medien als „Wahrheiten“ verkauft und zur Begründung neoliberaler Politik verwendet, aber selten hinterfragt werden.  Was ist dran an diesen Mythen?

Heute: Teil 1: „Freie Märkte sind gut“ - warum wir dem Marktradikalismus misstrauen sollten.

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05.10.2015 21:49 VVN-BdA

Gegen die neue Kampfdrohnenzentrale der NATO am Niederrhein

Appell von Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der Kundgebung am 3. Oktober in Kalkar an die Politikerinnen und Politiker, an die Medien

An die Landespolitiker/innen und die Medien Nordrheins-Westfalens haben Teilnehmer/innen der Anti-Nato-Protestdemonstration in Kalkar/Niederrhein – darunter VVN-BdA-Mitglieder – am 3. Oktober appelliert, endlich ihr Schweigen zu brechen über die aggressive Aufrüstung am Niederrhein und sich dagegen zur Wehr setzen.

Der Wortlaut:

Kalkar 2015: Gegen die neue Kampfdrohnenzentrale der NATO am NiederrheinAm Niederrhein in Nordrhein-Westfalen wurde in den letzten Jahren, ohne dass es in der breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht wurde, ein umfassende Militarisierung vorgenommen. Das Zentrum für Luftoperationen ist verteilt auf die Standorte in Kalkar und Uedem. Es stellt neben Stuttgart und Ramstein die dritte Nato-Struktur auf deutschem Boden für Luftüberwachung und einen möglichen Luftkrieg dar. Von hier kann der Kampfdrohnenkrieg nördlich der Alpen geführt werden.

Die Indienststellung der NATO-Luftleitzentrale in Kalkar/ Uedem erfolgte im Sommer 2013, und noch immer wächst ihre Personalstärke. Tausend Militärs sollen in der Lage sein, die verschiedenen kriegerischen Fluggeräte ins Ziel zu führen. Die Region wird damit zum potentiellen Kriegsgebiet. Wenn vom Niederrhein aus die Bundeswehr-Eurofighter mit scharfen Waffen an die russischen Grenze herangeführt werden, wenn sie dort in der gefährlichen Krisenregion bis nach St. Petersburg gesteuert werden, dann ist das nicht nur hochgefährlich im Baltikum und an der ukrainischen Grenze, sondern es birgt auch immer die Gefahr, dass unser Land im Fall einer Zuspitzung des Konfliktes selbst zur Zielscheibe wird – auch wenn man scheinbar weit entfernt vom Einsatzgebiet ist. Dies wird in den Publikationen der NATO nicht dargestellt, sondern tunlichst verschwiegen.

Die Aufrüstung am Niederrhein mit Steuerungsvorrichtungen für bemannte und unbemannte, in jedem Fall konventionell und auch atomar bewaffnete Flugzeuge, Kampfdrohnen und Raketen geht einher sowohl mit der Schaffung des Raketenschirms gegen Russland, als auch mit der Modernisierung der US-Atombomben am Standort Büchel in Rheinland-Pfalz. Angesichts des Russland-Ukraine-Konflikts müsse die NATO die „nukleare Abschreckung“ glaubwürdig weiterentwickeln, wurde von einem hohen NATO-Vertreter in Kalkar/Uedem erklärt. Dort sitzt auch das JAPCC, das gemeinsame Luftkraftkompetenzzentrum der NATO, dessen Leitung einen großen Krieg in Europa wieder für möglich hält und dementsprechend einen Mix aus konventionellen und atomaren Kapazitäten anstrebt. Wie zu erwarten hat Russland bereits Gegenmaßnahmen angekündigt.

Die Bundesregierung macht Nordrhein-Westfalen zum potentiellen Schlachtfeld eines großen konventionellen Krieges oder gar eines Atomkriege, wenn sie nicht die Aufrüstung am Niederrhein stoppt und zurücknimmt. Dazu rufen wir sie auf (oben). Die neue Gefährdung wollen wir, die Friedensbewegung, den Menschen bewusst machen. Unseren Protest verbinden wir mit der Forderung nach Schließung der Zentren für die Kriegsführung, um sie durch eine Hochschule und ein Bildungszentrum der Friedensforschung zu ersetzen. Es ist erforderlich, dass die Landespolitiker und die Medien unseres Bundeslandes endlich ihr Schweigen brechen und sich mit uns gemeinsam gegen die Hochrüstung durch USA, NATO und Bundeswehr zur Wehr setzen.

In diesem Sinne appellieren wir an die Bürgerinnen und Bürger im Lande, sich zu engagieren. Unser Appell erfolgt 25 Jahre nach Bildung der deutschen Einheit. Wir erinnern an die Präambel des Vertrages zur Deutschen Einheit: „… in dem Bestreben, durch die deutsche Einheit einen Beitrag zur Einigung Europas und zum Aufbau einer europäischen Friedensordnung zu leisten, in der Grenzen nicht mehr trennen und die allen europäischen Völkern ein vertrauensvolles Zusammenleben gewährleisten,“ fordern wir:

Beendet in Kalkar/Uedem den Bruch des Zwei+Vier-Vertrages, Schluss mit der Nato-Infrastruktur für den Krieg im Europa des 21. Jahrhunderts!

Falk Mikosch, Düsseldorf – Ulrich Sander, Dortmund – Bernhard Trautvetter, Essen

Siehe auch: Sahra Wagenknecht – Tolle Rede gegen die Nato und deren Interventionskriege in Kalkar 03.10.15 Tag der deutschen Einheit http://www.aktivist4you.at/wordpress/2015/10/03/sahra-wagenknecht-tolle-rede-gegen-die-nato-und-deren-interventionskriege-in-kalkar-03-10-15-tag-der-deutschen-einheit/ Bericht von der Demo: http://www.kle-point.de/aktuell/neuigkeiten/eintrag.php?eintrag_id=130732 Weitere Fotos von der Demo: http://www.r-mediabase.eu/index.php?view=category&catid=670&option=com_joomgallery&Itemid=519

04.10.2015 13:14 VVN-BdA

Veranstaltung: Franz Josef Degenhardt ” Wölfe mitten im Mai”

Lieder und Texte zum rechten Aufmarsch in Europa
gesungen, gelesen und kommentiert von
Rolf Becker und Kai Degenhardt

„August der Schäfer hat Wölfe gehört / Wölfe mitten im Mai…“ – doch
statt den Anfängen zu wehren, wiegt sich das Dorf in dem bekannten
Franz-Josef-Degenhardt-Chanson in trügerischer Sicherheit – bis es zu
spät ist. 1965 galt dieses Lied der Gefahr erneuter faschistischer
Bedrohung, war doch die NPD gerade in sieben westdeutsche Landtage
eingezogen.
Und heute? Der Faschismus als äußerstes Mittel zur Rettung
bürgerlicher Herrschaft in der Krise ist nicht mehr nur strategische Option
in der Hinterhand der Herrschenden – die Entdemokratisierung schreitet
europaweit fort. Franz Josef Degenhardts Metapher von den „Wölfen
mitten im Mai“ behält auf bestürzende Weise Aktualität.
Degenhardts Sohn Kai stand als Gitarrist und Arrangeur mit seinem
Vater über viele Jahre zusammen auf der Bühne. Er arbeitet längst
selber als Liedermacher und ist dabei „einer der wenigen seiner
Generation, der sowohl mit einer klaren politischen Position als auch mit
musikalischen Ideen aufwarten kann” (Jazzthetik).
Der langjährige „Hamburger Jedermann“ Rolf Becker ist nicht nur als
Schauspieler einem breiten Publikum bekannt – seit Jahrzehnten
beteiligt er sich mit Lesungen und Vorträgen an den Bemühungen um
politische Aufklärung.

Am: 08.11.2015
Um: 11.00 Uhr
Im Zakk Düsseldorf
Eine Veranstaltung des Heine Salon Düsseldorf, der VVN-BdA Düsseldorf undZakk.

 

kollaborationen

30.09.2015 23:03 Attac Düsseldorf

Newsletter Oktober 2015

Liebe attac Mitglieder,
Freund_innen und Unterstützer_innen,

das Thema Flüchtlinge spielte auch bei Attac im September eine Rolle: Besonders dramatisch ist die Lage der Menschen, die auf ihrem Weg nach Europa in Griechenland landen. Die Aufnahmelager sind restlos überfüllt. Weil der Staat kein Geld mehr hat, kann er seiner Verpflichtung, für die Flüchtlinge zu sorgen, nicht nachkommen. In einer Spendenaktion hat Attac Düsseldorf mehr als 2000 Euro für die Versorgung von Flüchtlingen in Griechenland gesammelt. Das Geld wurde an „action medeor“ überwiesen. Dieses Hilfswerk unterstützt die Organisation „Ärzte der Welt – Griechenland“ mit Sachspenden für die medizinische Behandlung der Flüchtlinge auf den griechischen Inseln. Attac Düsseldorf hat hierzu eine Pressemitteilung veröffentlicht und dies mit der Forderung nach einem Schuldenschnitt für Griechenland und einer europäischen Schuldenkonferenz verbunden.

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30.09.2015 09:19 Friedensforum Düsseldorf

Nachruf auf Peter Strutynski

Liebe Friedensfreundinnen und -freunde,
am 27. September ist, nach langer Krankheit, Dr. Peter Strutynski gestorben. Prof. Werner Ruf, mit dem Peter als Friedensforscher an der Uni Kassel viele Jahre zusammengearbeitet hat, hat den folgenden Nachruf auf ihn verfasst:

In memoriam Peter Strutynski

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29.09.2015 20:10 VVN-BdA

Historische Verpflichtung: Roma willkommen!

Stellungnahme zur Erklärung von Albanien, Kosovo und Montenegro zu „sicheren Herkunftsstaaten“:

Bundesregierung und Länder haben sich darauf verständigt, Albanien, Kosovo und Montenegro zu „sicheren Herkunftsstaaten“ zu erklären. Asylanträge von Schutz Suchenden aus diesen Ländern sollen – ebenso wie Anträge von Geflüchteten aus Bosnien, Herzegowina, Kroatien, Mazedonien und Serbien – ohne Prüfung abgelehnt werden. Damit sollen insbesondere die massenhaften Abschiebungen von Roma unvermindert weitergehen.

In diesen ethnisch begründeten Staaten, die auch mit erheblicher diplomatischer Unterstützung Deutschlands und zuletzt auch mit dem völkerrechtswidrigen Krieg unter deutscher Beteiligung entstanden sind, ist jedoch für Roma kein Platz. Stigmatisiert, ausgegrenzt und mittellos sich selbst überlassen, fehlt es ihnen dort an allem. Der weit verbreitete Antiziganismus macht es nahezu unmöglich Fuß zu fassen. Selbst physische Gewalt durch Polizei und Zivilisten ist an der Tagesordnung. Auch das ist politisch verursachte Verfolgung.

Deutschland steht gegenüber den Nachkommen der Opfer des Holocaust an 500.000 Sinti und Roma in einer besonderen Pflicht.

Nachkommen von jüdischen Holocaust-Opfern aus der zerfallenden Sowjetunion wurde wegen der Situation in den Nachfolgestaaten in den 1990er Jahren die Einreise und Niederlassung als Kontingent-Flüchtlinge erlaubt. Die historische Verpflichtung ist die gleiche. Darum muss für die Roma aus den Ex-jugoslawischen Staaten eine entsprechende Regelung geschaffen werden!