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05.10.2017 09:42 Friedensforum Düsseldorf

Land unter Waffen. Nach dem Massaker von Las Vegas

Gegründet 1947

Aus: Ausgabe vom 04.10.2017, Seite 8 / Ansichten

Land unter Waffen

Nach dem Massaker von Las Vegas

Von Jürgen Heiser
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Freund der Waffenlobby: Donald Trump ist auf dem Treffen der NRA ein gern gesehener Gast (Atlanta, 28.4.2017)

Nein, das Massaker von Las Vegas ist kein Problem der Waffen, von denen es selbstverständlich mit rund 300 Millionen zu viele gibt in den USA. Die Ursache für den Massenmord an den aus dem Hinterhalt niedergeschossenen Konzertbesuchern ist nur vordergründig darin zu suchen, dass ein »Wahnsinniger« oder »einsamer Wolf« sich mitten in Las Vegas, der US-Hauptstadt des Glücksspiels, der Prostitution und der Immobilienprofite, mit 23 seiner Schießeisen verschanzte und von ihnen Gebrauch machte. Von welchen Motiven dieser wohlhabende weiße Immobilienglücksritter Stephen Paddock auch getrieben gewesen sein mag – das von ihm begangene Verbrechen ist genauso ein Problem der Politik wie alle anderen Amokläufe und Massaker davor.

Die amtierende politische Führung im Weißen Haus ist unter anderem deshalb an die Macht gekommen, weil sie versprach, Expräsident Barack Obamas äußerst zögerliche Versuche, die Verbreitung von Waffen in Privathand einzudämmen, bald vergessen zu machen.

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01.09.2017 15:09 Friedensforum Düsseldorf

MÜNCHNER BÜNDNIS GEGEN KRIEG UND RASSISMUS: US-Regierung droht Nordkorea mit Krieg

Nordkorea droht den USA mit Atomangriff“, das waren in den letzten Wochen die Schlagzeilen in fast allen Medien von der FAZ über DIE ZEIT, DIE WELT, FOCUS, BILD-Zeitung bis zum ZDF. Dabei werden die Fakten bewusst verdreht.

Nicht Nordkorea droht mit einem Angriff auf die USA, sondern die USA drohen mit Krieg, falls Nordkorea seine Atomwaffen- und Raketentests nicht beendet.

Dafür gibt es aber keinerlei Rechtsgrundlage, selbst der UN-Sicherheitsrat hat nicht das Recht, die Einstellung der Raketen-Tests zu erzwingen.

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26.12.2016 13:16 Friedensforum Düsseldorf

Weihnachten an der Islam-Front

Autor:     U. Gellermann
Datum: 26. Dezember 2016

Da war er wieder, der deutsche Rache-Engel: Auf dem Adventsmarkt im Feldlager von Masar-i-Scharif in Afghanistan lief Frau von der Leyen durch die weihnachtliche Gegend.

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01.08.2016 19:14 Friedensforum Düsseldorf

Weißbuch 2016 – ein besorgniserregendes Dokument


von Wilfried Schreiber

Nun liegt es endlich vor, das lang angekündigte „Weißbuch 2016 – Zur Sicherheitspolitik und zur Zukunft der Bundeswehr“. Am 13. Juli wurde es vom Bundeskabinett bestätigt – gewissermaßen als ausdrückliche Bekräftigung der Beschlüsse des Warschauer NATO-Gipfels vom davorliegenden Wochenende. [...]

Es hatte sogar eine öffentliche Debatte gegeben – zwar nicht im Sinne der Diskussion eines Entwurfs. [...] De facto ist das Buch jedoch das Ergebnis eines kleinen Fachzirkels von transatlantisch denkenden Sicherheitspolitikern und Militärspezialisten aus dem Hause von der Leyen. [...] Im Kern schreibt dieses Weißbuch einen Kurs fest, den man als ahistorische Rückkehr zur Militarisierung des sicherheitspolitischen Denkens und Handelns in diesem Land bezeichnen kann.

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25.06.2016 15:58 Friedensforum Düsseldorf

Die 360°-NATO: Mobilmachung an allen Fronten

Die rasante Aufrüstung der NATO-Ostflanke ist das wohl sichtbarste Zeichen dafür, dass das westliche Militärbündnis in eine neue Phase eingetreten ist. Doch nicht nur dort hat die NATO damit begonnen, sich deutlich aggressiver aufzustellen, wie in der Broschüre „Die 360°-NATO: Mobilmachung an allen Fronten“ beschrieben wird. Sie wird zusammen von der DFG-VK und der IMI herausgegeben ...

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05.06.2016 18:11 Friedensforum Düsseldorf

Armenien-Resolution im Bundestag: Ein bedauerlicher Faux-Pas

Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait, Juristin und Diplomatin a.D.

Kommentar (4.6.16) zu

- Süddeutsche Zeitung (SZ) vom 3.6.16: „Völkermord-Pflicht zur Einmischung“, 
 
Kommentar von Stefan Ulrich;
-  „Armenien-Resolution im Bundestag . Auch wenn es weh tut“,
  
Artikel von Stefan Braun und

„Was im Kopf der Täter passiert“,  Artikel von Ronen Steinke

 

Politisch heuchlerisch und inkonsistent und juristisch unhaltbar
Die Armenien-Resolution im Bundestag am 2.6. ist politisch und juristisch ein bedauerlicher Faux-Pas. Politisch heuchlerisch und inkonsistent und juristisch unhaltbar, weil unbegründet. Worum geht es eigentlich?

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26.03.2016 07:00 Friedensforum Düsseldorf

Europas Schande: Der EU-Türkei-Pakt

 

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"Der Pakt mit der Türkei ist ein Tag der Schande für Europa, ein Triumph der Zyniker, ein Kniefall vor den Rassisten in der EU, eine vollständige Preisgabe der angeblich europäischen Werte." Das schreiben Fabian Scheidler und David Goeßmann in ihrem neuen Blogbeitrag für Kontext TV. Der vollständige Beitrag ist hier auf Kontext TV zu finden oder hier:


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01.06.2015 17:08 Friedensforum Düsseldorf

Kölscher Tipp zum EU-Verteilungsschlüssel für Flüchtlinge

Die meisten der vor Bürgerkrieg, Verfolgung und Hunger fliehenden Menschen aus Nahost und Afrika landen in Italien und Griechenland. Der bisherigen ungerechten EU-Regelung zufolge sind diese Erstaufnahmeländer für Unterbringung und Versorgung der Flüchtenden zuständig, sehr bequem also für die Länder, die keine Mittelmeerküste haben. Um die Erstaufnahmeländer zu entlasten, schlägt die EU-Kommission nun ein Quotensystem zur Verteilung neu ankommender Flüchtlinge auf die EU-Länder vor. Der Verteilungsschlüssel berücksichtigt die Bevölkerungsgröße, die Arbeitslosenzahl und das Bruttosozialprodukt der EU-Staaten. Zwar ist der Vorschlag recht und billig, er stößt jedoch in vielen EU-Mitgliedsländern – darunter Irland, Dänemark und osteuropäische Länder – auf Widerspruch. 

Wie wäre es, griffe man zur Besänftigung der sich sträubenden Länder eine Idee des Kölner Friedensfreunds Achim Wolschner auf? Er schlägt vor, ....

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