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18.01.2014 14:07 Gesprächskreis Nachdenkseiten

Pubertäre Pöbeleien

Wer am vergangenen Donnerstagabend, dem 16.01.2014, im ZDF die Talkshow »Markus Lanz« sah, wurde Zeuge einer bizarren Veranstaltung. Gleich nach der Begrüßung der Zuschauer machten sich Herr Lanz und einer seiner Gäste, das Mitglied der Chefredaktion des Sterns Hans-Ulrich Jörges, verbal-aggressiv über einen anderen Gast, Frau Dr. Sarah Wagenknecht, her. Es drängte sich der Verdacht auf, Lanz und Jörges hätten sich vorher zum Schauprozess abgesprochen; zumal die Politikerin nichts anderes tat, als ruhig und sachlich wirtschaftliche und politische Argumente vorzubringen, und das bis zum Abebben der pubertären Pöbeleien ihrer zwei »Gesprächs«-Partner mit einer bewundernswerten Selbstbeherrschung und Freundlichkeit.

Von der Kommentierung der schein-argumentativen Zudringlichkeit des Herrn Lanz soll hier abgesehen werden – dessen unkontrollierte Rüpelanfälle angesichts einer ihm intellektuell überlegenen Frau sind mittlerweile sattsam bekannt.

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25.04.2013 05:56 Gesprächskreis Nachdenkseiten

Helden

Ein Held ist eine Person mit besonders herausragenden Fähigkeiten oder Eigenschaften, die sie zu besonders hervorragenden Leistungen, sog. Heldentaten, treiben. […] Seine heldischen (auch heldenhaften oder heroischen) Fähigkeiten können von körperlicher Art (Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer etc.) oder auch geistiger Natur sein (Mut, Aufopferungsbereitschaft, Einsatzbereitschaft für Ideale oder Mitmenschen). Helden stehen meist in einem Gegensatz zum Schurken oder Feigling (Neiding).

Wikipedia

Darf eine Jobcenter-Mitarbeiterin ein Gewissen haben?

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11.04.2013 17:26 Gesprächskreis Nachdenkseiten

Wirtschaftskrieg vs. Demokratie

Getreu der „Standort“-Ideologie und dem Mantra der „internationalen Wettbewerbsfähigkeit“ gibt es Arbeitsplätze nur durch den Export – also dem Niederkonkurrieren der anderen Volkswirtschaften.

Wolfgang Lieb über das wirtschaftspolitische Credo von Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder 

Deutschland betreibt das Niederkonkurrieren seiner politischen und wirtschaftlichen Konkurrenten innerhalb und außerhalb Europas mit dem Ziel, zur regionalen Hegemonialmacht aufzusteigen. Welche Anhaltspunkte dafür sprechen und welche Rolle sowohl wirtschaftliche Destabilisierung als auch Demokratieabbau dabei spielen, sollen die folgenden Hinweise zeigen.

Um sein Ziel zu erreichen, führt Deutschland einen Wirtschaftskrieg gegen seine Konkurrenten. Dabei handelt es sich nicht um einen Wirtschaftskrieg, wie ihn der frühere Bundespräsident Horst Köhler meinte, als er davon sprach, dass Deutschland seine wirtschaftlichen Interessen mit Waffengewalt absichere. Der Krieg, von dem hier die Rede sein soll, ist eine Aggression mit wirtschaftlichen Waffen, z.B. mit Lohn- und Sozialdumping, Deregulierungs- und Steuersenkungswettlauf.

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17.03.2013 00:04 Gesprächskreis Nachdenkseiten

Der gute Großvater

Papa, was hat denn Großvater gemacht? Was hat er gemacht, als damals die Agenda 2010 durchgesetzt wurde? Wie hat er zum Widerstand gegen die Ausplünderung großer Teile der Gesellschaft durch die Konzerne beigetragen. Ist er in den Untergrund gegangen?

Er hat sich doch sicherlich gewehrt, als er merkte, wie nach und nach der Sozialstaat beseitigt wurde. Erst recht, als das Berliner Regime öffentlich ankündigte, die Demokratie abschaffen und durch eine europäische »Governance« ersetzen zu wollen; als ihm bewusst wurde, dass das Demokratische an den Bundestagswahlen nur noch in der Entscheidung des Bürgers bestand, von welchen Abgeordneten er sich den Willen des Großkapitals aufzwingen lassen wollte.

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24.01.2013 17:08 Gesprächskreis Nachdenkseiten

Merkel lüftet das Geheimnis um die “marktkonforme Demokratie”

Seit Merkel ihre Idee von der “marktkonformen Demokratie” ins Spiel gebracht hat, wird gerätselt und gestritten, was denn darunter eigentlich genau zu verstehen ist. Manche, wie wohl auch die Juroren, die den Begriff 2011 auf Platz 3 der Wahl zum “Unwort des Jahres” gesetzt haben, sehen in dem Wortpaar einen unvereinbaren Widerspruch, denn in der Demokratie entscheiden die Wähler, nicht der “Markt”. Andere scheinen weniger Probleme damit zu haben und die “marktkonforme Demokratie” so schnell wie möglich errichten zu wollen. Aber was verstehen sie darunter? Wie passen “marktkonform” und “Demokratie” zusammen? Wer entscheidet denn nun in so einem System, und wie wird, wenn man davon ausgeht, dass es der Wähler ist, die Marktkonformität hergestellt?

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16.01.2013 14:39 Gesprächskreis Nachdenkseiten

Monetaristische Theorie vs. makroökonomische Realität

Es gibt überhaupt keinen vernünftigen Einwand gegen Arbeit schaffende Investitionsprogramme für die gesamte Eurozone – angesichts der immensen Kosten des von den EU-Führern angerichteten Arbeitslosigkeits-Wahnsinns.

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29.11.2012 22:12 Antileiharbeits-Initiative Düsseldorf

Kleine Geschichte der Leiharbeit

In einem Punkt sind sich die Aktivisten in der Antilleiharbeitsinitiative Düsseldorf (ALAID) einig. Das Heuern und Feuern in der Leiharbeitsbranche nimmt kein Ende. Und was dann noch bitterer ist: Die Berichterstattung in den bürgerlichen Medien, "Gewerkschaft macht Front gegen Leiharbeit", die Änderung des AÜG stoße von "Beginn an auf erbitterten Widerstand der Gewerkschaften" so und ähnlich der Tenor in der NRZ am 13.01.2010. Eine Verfälschung der Tatsachen sondergleichen, zumal es nämlich gerade seit der Änderung des AÜG im Zuge der Hartzreformen nicht mehr der Gesetzgeber ist, der die Bedingungen in der Leiharbeit bestimmt, sondern eben die Gewerkschaften selbst. Ein Grund, die Hintergründe etwas genauer zu beleuchten.

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28.08.2012 13:51 Gesprächskreis Nachdenkseiten

Immer mehr Rentner wollen arbeiten und weniger Rente bedeutet nicht weniger Geld

Es gibt Artikel, nach deren Lektüre man sich fragt, in welcher abgehobenen Welt so manche Politiker und Journalisten – bzw. die meisten –  eigentlich leben

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