Willkommen auf dem Blog von Düsseldorf Alternativ

07.02.2019 10:57 Friedensforum Düsseldorf

Waffenlieferungen für den Jemenkrieg stoppen

 

„Es ist eine moralische Bankrotterklärung, dass die Bundesregierung entgegen allen Beteuerungen weiter Waffen an Länder wie die Vereinigten Arabischen Emirate genehmigt und liefert, die im Jemen an der Seeblockade und weiteren Kriegsverbrechen beteiligt sind. Die skrupellose Rüstungsexportpolitik der Merkel-Regierung ist so mitverantwortlich für die humanitäre Katastrophe im Jemen", erklärt Sevim Dagdelen, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. Dagdelen weiter:

„Mit einem ohnehin löchrigen und eng befristeten Exportstopp nach Saudi Arabien ist es nicht getan. Die Rüstungsexporte in die am Jemenkrieg beteiligten Staaten müssen gestoppt werden. Alle erteilten Genehmigungen an die im Jemenkrieg beteiligten Staaten müssen sofort widerrufen werden."

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04.02.2019 18:02 Friedensforum Düsseldorf

Macht uns Russland nicht zum Feind

Die Politik gegenüber Russland war und ist immer umstritten - die deutsch-russischen Beziehungen sind ein Seismograf für den Friedensprozess in Europa.

Das Verhältnis von Russland und dem Westen ist geprägt durch eine lange und wechselvolle Geschichte. Die Lehren dürfen nicht vergessen werden und sind ein Wegweiser für Gegenwart und Zukunft. Für Russland kam aus dem Westen meist nichts Gutes, von Napoleon über Hitler bis zur nuklearen Hochrüstung im Kalten Krieg. 27 Millionen Tote des Zweiten Weltkrieges bleiben unvergessen. Nach Beendigung der Ost-West-Konfrontation und der Charta von Paris für eine friedlichen Ordnung in Europa wurden die Chancen auf eine echte Partnerschaft in einem „gemeinsamen Haus Europa“ vertan. Die Grundlagen dazu wurden untergraben durch Entwicklungen wie die NATO-Osterweiterung, die Stationierung der US-Raketenabwehr oder der Kosovo-Krieg und andere Militärinterventionen.

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21.01.2019 09:29 Friedensforum Düsseldorf

Top 10 Reasons Not to Love NATO

Judging by comments in social media and the real world, millions of people in the United States have gone from having little or no opinion on NATO, or from opposing NATO as the world’s biggest military force responsible for disastrous wars in places like Afghanistan (for Democrats) or Libya (for Republicans), to believing NATO to be a tremendous force for good in the world.

I believe this notion to be propped up by a series of misconceptions that stand in dire need of correction.

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21.01.2019 08:26 Friedensforum Düsseldorf

Kindersoldaten im Jemen

Autor: U. Gellermann
Datum: 21. Januar 2019

Die VATICAN NEWS schreiben darüber. Die SOS-Kinderdörfer wissen davon. GRAND TOURISME, das Magazin für Politische Kultur und Mobilität, kann nicht dazu schweigen: Die Saudi-arabische Armee verheizt im anscheinend unendlichen Krieg im Jemen Kindersoldaten. Eisern schweigt die TAGESSCHAU. Das zentrale Nachrichten-Instrument der ARD tut so als wäre nichts. Doch Ladislaus Ludescher vom Germanistischen Seminar der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg hat diese Grabesstille kühl und wissenschaftlich dokumentiert: In seiner Langzeitstudie "Vergessene Welten" mit Daten zur Berichterstattung der Tagesschau im Jahr 2018 stellt er nach einer Auswertung von 4.000 Tagesschau-Sendungen fest: "Dass sich in der wichtigsten Nachrichtensendung im deutschsprachigen Raum, die täglich durchschnittlich von bis zu 10 Mio. Zuschauern verfolgt wird und für viele Menschen zu einem nicht unerheblichen Teil die politische Wahrnehmung der Welt bestimmt, die Berichterstattung stark auf den sog. Westen und Nahen Osten konzentriert, wodurch zahlreiche blinde Flecken entstehen. - Dazu gehört die von den Vereinten Nationen als aktuell schlimmste humanitäre Krise der Welt bezeichnete Situation im von Cholera und Hunger geprägten Bürgerkriegsland Jemen."

Dass die saudischen Kindersoldaten im Jemen nicht selten mit dem deutschen Export-Schlager, dem Gewehr G3 von Heckler & Koch ausgerüstet sind, ist kommt in der TAGESSCHAU nicht vor.

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11.01.2019 18:16 Friedensforum Düsseldorf

Kriegsgerät für Terrorstaaten

 

 

Aus: Ausgabe vom 11.01.2019, Seite 9 / Kapital & Arbeit

 

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Immer bereit zum Vorstoß: Türkischer Panzer deutscher Bauart (Leopard II) nahe der syrischen Grenze

Keine Waffenlieferungen in militärische Krisenregionen? Von wegen. Im vergangenen Jahr sind die deutschen Verkäufe von Kriegsgerät an Saudi-Arabien und die Türkei erheblich gestiegen. Das geht aus Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums hervor, die dem ZDF am Donnerstag vorlagen. Demnach exportierten hiesige Firmen allein von Januar bis Oktober 2018 Waffen im Wert von 160 Millionen Euro nach Saudi-Arabien. Damit lag der Wert der Ausfuhren bereits in den ersten zehn Monaten um 50 Millionen Euro höher als im Gesamtjahr 2017.

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05.01.2019 04:07 Friedensforum Düsseldorf

Wie Frieden gelingen kann

 

 

 

Zeit

08.03.2019 

Ort

Stadthalle/Dorint Hotel - Neuss/Düsseldorf 

https://hotel-duesseldorf-neuss.dorint.com/de

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03.01.2019 15:11 Friedensforum Düsseldorf

Tageszeitung junge Welt Gegründet 1947 - Donnerstag, 3. Januar 2019, Nr. 2 Aktuelle Ausgabe Titel Schwerpunkt Ansichten Inland Ausland Kapital & Arbeit Thema Feuilleton Abgeschrieben Medien Aktionsblog Sport Leserbriefe Archiv Beilag

 

Aus: Ausgabe vom 03.01.2019, Seite 4 / Inland

 

Von Markus Bernhardt
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Aufblasbare Skulptur bei Kundgebung zum Abschluss des »Staffellaufs gegen Rüstungsexporte« im Juni auf dem Potsdamer Platz in Berlin

Die Herausforderungen an die Friedensbewegung könnten kaum größer sein. Auch im jüngst begonnenen neuen Jahr will die teils überalterte Bewegung neben traditionellen Verpflichtungen wie etwa der Organisation der Ostermärsche auch den kontinuierlichen Widerstand gegen weitere Aufrüstung und Militarisierung im Inland, gegen Pläne zur Schaffung einer EU-Armee und für ein Ende der Eskalationspolitik gegenüber Russland gewährleisten.

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18.12.2018 15:07 Friedensforum Düsseldorf

USA bombardieren Somalia

Gegründet 1947

Aus: Ausgabe vom 18.12.2018, Seite 1 / Ausland

Mogadischu. Bei Luftangriffen der US-Streitkräfte in Somalia sind nach Militärangaben mindestens 62 mutmaßliche Kämpfer der islamistischen Al-Schabaab-Miliz getötet worden. Bei vier Bombardements in der Nähe des Ortes Gandarshe südlich der Hauptstadt Mogadischu wurden am Samstag 34 Kämpfer getötet, bei zwei Luftschlägen am Sonntag im gleichen Gebiet 28 weitere, wie das US-Militär am Montag mitteilte. Es seien keine Zivilpersonen verletzt oder getötet worden, behauptete das Pentagon. Die Angaben konnten nicht unabhängig bestätigt werden. (dpa/jW)

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