Willkommen auf dem Blog von Düsseldorf Alternativ

16.04.2017 11:34 Friedensforum Düsseldorf

Liebe Friedensfreundinnen und -freunde in Düsseldorf und Umgebung,

 
der Tageszeitung "junge Welt" von diesem Osterwochenende haben wir einen Artikel über die seit 1982 allwöchentlich in Bremen stattfindende Friedensmahnwache entnommen.
Die Stadt Bremen hat 546.000 Einwohner, also etwas weniger als Düsseldorf. Die Notwendigkeit, gemeinsam "Für Frieden, für Abrüstung, für Versöhnung, für Gerechtigkeit" einzustehen, besteht jedenfalls hier nicht weniger als dort. Sollte das, was dort möglich ist, nicht auch bei uns möglich sein? Wer bereit wäre mitzumachen - es muss ja nicht jede und jeder jede Woche dabei sein - möge uns schreiben. Oder zu einem der nächsten Treffen des Friedensforums kommen - jeden 1. und 3. Dienstag im Monat, jeweils 19.30 Uhr, im Bürgerhaus Bilk (Salzmannbau), 1. Stock, Raum 112.
 
Mit österlichen Friedensgrüßen,
FRIEDENSFORUM DÜSSELDORF
 
P.S. Unter http://www.duesseldorf-alternativ.de/index.php/friedensforum-duesseldorf.html, dort unter 'Blog' bzw. 'Kalender', sowie auf unserer Facebook-Seite findet ihr übrigens regelmäßige Informationen zu unserer Arbeit.

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20.12.2016 09:50 Friedensforum Düsseldorf

“Ernstfall Frieden - Lehren aus der deutschen Geschichte”

Von    Peter Bürger

Wolfram Wette:  Ernstfall Frieden. Lehren aus der deutschen Geschichte seit 1914.
Bremen: Donat Verlag 2016 [2017]. Fester Einband; 640 Seiten; 504 Abbildungen; Preis: 24,80 Euro;
ISBN 978-3-943425-31-4


Das soeben erschienene Werk „Ernstfall Frieden“ von Wolfram Wette betrachte ich als herausragendes pazifistisches Buchereignis zur Jahreswende 2016/2017. Meine im Folgenden ausgeführte Buchempfehlung enthält viele Elemente einer Rezension. Gleichwohl möchte ich sie nicht als Rezension bezeichnen. – Jahrzehntelange Mühen um eine „Geschichtsschreibung im Dienst des Friedens“ und zahlreiche pazifistische Einsprüche aus den letzten Jahren sind eingeflossen in diese Neuerscheinung.

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07.01.2016 08:40 Gesprächskreis Nachdenkseiten

Es handelt sich doch nur um die Verbindungsdaten

Um Bürgerproteste zu neutralisieren, d.h. um der Organisatoren und Koordinatoren habhaft zu werden mussten Polizei und Geheimdienste bis vor nicht allzu langer Zeit, etwa bis in die 1990er Jahre hinein, physisch aktiv werden: Demonstrationen beobachten und fotografieren, mutmaßliche »Rädelsführer« verfolgen, um deren Identität und Kontakte festzustellen, Telefone anzapfen und Räume verwanzen, um über den Inhalt der abgehörten Gespräche Hinweise auf die Organisatoren zu erhalten. Die gesammelten Daten mussten mit Datensätzen bereits bestehender Datenbanken abgeglichen werden. Und so weiter und so fort. Auf diese Weise arbeiteten sich auch Gestapo, Verfassungsschutz und Stasi langsam voran, schnell hingegen sammelten sich hunderte personenbezogener Akten an, die alle abgearbeitet werden mussten. Die Schlüsse, die Polizei und Geheimdienste daraus zogen, waren dennoch oft fehlerhaft und gaben nicht die Realität wieder.

Diese unbefriedigenden Spitzelmethoden haben jetzt ein Ende – die Schlapphüte werden nicht mehr benötigt und können zu Hause bleiben oder entlassen werden.

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08.11.2012 23:43 Gesprächskreis Nachdenkseiten

Krisenmanagement

Seit Monaten vergeht fast keine Woche, in der nicht irgendeine »Panne« bei den Ermittlungen gegen die nationalsozialistischen Mörder des NSU bzw. Vernichtung von Akten bei den zuständigen Behörden bekannt wird. Sind schon Art und Häufigkeit der »Pannen« nicht plausibel, so ist die Begründung der Aktenvernichtung völlig unglaubwürdig: aus Versehen. Aber so, wie es sich nicht um ein Versehen handelt, wenn ich zum Einkaufen fahre, so werden nicht aus Versehen Akten vernichtet, schon gar nicht Unterlagen von Fällen, über die die ganze Nation spricht. Und genau so unglaubwürdig ist die Begründung dieser »Pannen« und »Versehen«, welche die Staatspropaganda verbreitet: mangelnder Informationsaustausch und Kompetenzwirrwarr der Behörden, einschließlich der Geheimdienste, und Ermittler.

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