Willkommen auf dem Blog von Düsseldorf Alternativ

07.12.2015 15:50 VVN-BdA

Offener Brief an den Polizeipräsidenten

seit Monaten zeigen Menschen in Düsseldorf Zivilcourage und demonstrieren gegen die
rassistischen Aufmärsche von Dügida. Durch die von Ihnen geleitete Polizeibehörde
wurden die Proteste des breiten Bürger_innenbündnisses “Düsseldorf stellt sich quer” von
Anfang an kriminalisiert – durch Strafanzeigen (und die dadurch veranlasste Aufnahme
staatsanwaltschaftlicher Ermittlungsverfahren), durch Bußgeldbescheide und durch
öffentliche Stellungnahmen.
Nun hat Ihre Behörde gegen viele von denen, die am 13. April 2015 gegen einen
Aufmarsch der rassistischen „Dügida“ in Düsseldorf demonstriert haben,
Bußgeldbescheide erlassen. Hintergrund der Bußgeldverfahren ist folgender:

 

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11.11.2015 12:16 VVN-BdA

Abpfiff! Es gibt kein Recht auf Rassistenpropaganda!

Kommt zur Protestkundgebung von Düsseldorf stellt sich quer!

Die extrem rechten “Republikaner” (REPs) wollen am Samstag, den 14.11., um 16 Uhr in Düsseldorf-Holthausen, in Höhe der Bonner Str. 7, eine Hetzkundgebung gegen das Recht auf Asyl durchführen. Anlaß der offen rassistischen Hetze der “Republikaner” ist offenbar die nahgelegene Zeltstadt für Flüchtlinge auf der Itterstraße.

Die Rechten wollen Horror-Lügen verbreiten wie die, daß allein in diesem Jahr “1,5 bis 2 Millionen Menschen der Einladung unserer Regierung folgen und Asyl beantragen” würden. Fakt ist, dass in den ersten zehn Monaten diesen Jahres lediglich 360.000 Menschen in Deutschland Asyl beantragt haben!

Das Ziel der Rassisten besteht darin, Ängste soweit zu schüren, dass beispielsweise Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte bis hin zur Gewalt gegen Menschen, die in unserem Land Schutz suchen, von Teilen der Bevölkerung akzeptiert werden. Allein in den vergangenen Tagen wurden zahlreiche Flüchtlinge von Angreifern zum Teil krankenhausreif geschlagen:

• In Wismar wurden zwei Syrer attackiert, die vor einer Notunterkunft standen. Die Täter waren zum Teil mit Baseballschlägern bewaffnet.
• In Magdeburg überfielen Dutzende Rechte syrische Flüchtlinge und verprügelten sie mit Baseballschlägern.
• In Pirna bei Dresden attackierte eine Gruppe von etwa 25 Menschen zwei junge Männer aus Marokko und Libyen. Beide wurden verletzt.
• Bei einem Anschlag auf eine Wohnung von Flüchtlingen wurde in Freital bei Dresden ein Mann leicht verletzt. Der 26-jährige Syrer erlitt Schnittwunden an der Stirn, als vor seinem Schlafzimmerfenster eine Sprengladung explodierte. Ein rechtsextremistischer Hintergrund sei “sehr wahrscheinlich”, so die Polizei.

Wir wollen nicht abwarten, bis sich solche Szenen auch in Düsseldorf abspielen – wir werden bereits jetzt aktiv und stellen uns den geistigen Brandstiftern in den Weg. Bringt Trillerpfeifen mit und beteiligte euch am Protest gegen die Rassisten.

20.10.2015 21:51 VVN-BdA

Rassist*innen Stoppen!

 

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Am: 23.10.2015
Um: 18.00 Uhr
Wo: Worringerplatz
Kommt alle “Rassist_innen Stoppen!”

20.10.2015 21:49 VVN-BdA

Absprachen gebrochen, Demos behindert: DSSQ sagt Kooperationsgespräch mit der Polizei ab

Durch polizeiliche Behinderungen konnte unsere Kundgebung am Hbf Freitag erst mit 30 Minuten Verspätung beginnen. Als sich Radfahrer*innen deshalb in Bewegung setzten, um an der ebenfalls angemeldeten Kundgebung vor dem DGB-Haus teilzunehmen, wurden sie von der Polizei eingekesselt. Mehrere Gruppen von Demonstrierenden, die auf dem Weg zum DGB-Haus waren bzw.entlang der Dügida-Route protestieren wollten, wurden völlig grundlos eingekesselt. Es gab Platzverweise gegen Menschen, die im öffentlichen Straßenraum standen. Fortuna-Fans, die nach dem Heimspiel an unserer Kundgebung teilnehmen wollten, wurden rechtswidrig nicht zur Demo durchgelassen. Während am Hbf Polizeifahrzeuge unseren Kundgebungsplatz zuparkten, wurde am DGB-Haus unnötigerweise und anders als in den Vorwochen, zig Anwohner*innenparkplätze gesperrt. Die Kreuzung Oststraße/Friedrich-Ebert-Straße wurde von der Polizei für lange Zeit gesperrt. Ein Verkehrschaos war die Folge. Dügida will jeweils die Stadt lahmlegen, die Polizei hilft dabei, so gut sie kann. Am Freitag hat sich einmal mehr gezeigt: die Polizei schützt nicht die Versammlungsfreiheit, sie schützt und unterstützt Dügida und verhindert die Wahrnehmung von Grundrechten durch diejenigen, die gegen Rassismus und Rechtsextremismus demonstrieren wollen. Die Polizei hat zahlreiche im Vorfeld bei Kooperationsgesprächen getroffene Absprachen gebrochen. Die Anmelder*innen von DSSQ haben nun ihre Teilnahme am morgigen Kooperationsgespräch mit der Polizei abgesagt.

Wir sehen uns am Freitag am Worringer Platz!

18.10.2015 23:30 VVN-BdA

*Pressemitteilung* *vom Bündnis „Düsseldorf stellt sich quer“*

Mehrere Hundertschaften Polizei verhalfen am Freitag, den 16.10.2015,
der rechtspopulistischen und rassistischen Kleingruppe Dügida zu einer
Hetz-Demonstration quer durch die Innenstadt, gegen Flüchtlinge und
Zuwanderer_innen. Kundgebungsteilnehmer_innen der antirassistischen
Gegenkundgebungen wurden daran gehindert zu den angemeldeten
Versammlungen von DSSQ zu kommen. Auf der stark befahrenen Kreuzung der
Oststraße mit der Friedrich-Ebert-Straße wurden Radfahrer auf dem Weg
zum DGB-Haus gestoppt.

Von Dügida, wird der rassistische Durchmasch vom Freitag als Ankommen in
Düsseldorf interpretiert.Wir haben akut Grund zur Sorge, dass sich damit
Rechte zu Anschlägen in Düsseldorf ermutigt fühlen.
Sozialwissenschaftler_innen weisen auf den unmittelbaren Zusammenhang
hin, dass mit dem Aufkommen der rechtspopulistischen Bewegungen von
Pegida, Dügida,etc. kontinuierlich die rassistischen und
fremdenfeindlichen Straftaten zugenommen haben. In diesem Jahr gab es
mit 505 Übergriffen und Anschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte schon
doppelt so viele wie noch im letzten Jahr. Gemessen an den
Einwohner_innenzahlen steht NRW hier an der Spitze.

Die mit den Stimmen der Düsseldorfer Abgeordneten Frau Pantel, Herr
Rimkus und Herr Jarzombek im Bundestag beschlossenen
Gesetzesverschärfungen im Asylrecht können als weitere Bestätigung des
Handelns von Rassist_innen gedeutet werden. Hoffen wir nicht, dass sich
das auch hier in Übergriffen und Anschlägen gegen
Flüchtlingsunterkünfte, oder wie am Samstag in Köln gegen die OB
Kandidatin Reker, gegen Menschen entlädt.

Wir machen darum neben NRW-Innenminister Jäger auch Düsseldorfer
Politiker_innen, welche dem’ Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz’
zugestimmt haben für die weitere Entwicklung mit verantwortlich.”

09.10.2015 17:37 VVN-BdA

“Kein Fußbreit dem Rassismus!!!”

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Die rechtspopulistische und rassistische Kleingruppe Dügida um Melanie Dittmer kommt am Freitag den 16.10.15 wieder nach Düsseldorf, um rassistische Hetze gegen Flüchtlinge, Migrant_innen und gegen den Islam zu verbreiten.
Die Rassist_innen planen dieses Mal wieder sich vor dem Hbf zu sammeln und Richtung Verwaltungsgericht zu ziehen.
DSSQ wird erneut nichtzulassen, dass sie ungehindert ihren Hass propagieren.

Keinen Fußbreit dem Rassismus!
Kommt alle zur Kundgebung um 18:00 Uhr zum Hbf
ACHTET AUF WEITERE ANKÜNDIGUNGEN!

14.09.2015 20:12 VVN-BdA

Am Freitag, den 18.9., auf die Straße: „IN DÜSSELDORF IST KEIN PLATZ FÜR RASSISMUS!“

Treffpunkt am 18.9.2015 um 18:00 Uhr, vor dem Hauptbahnhof! In Düsseldorf ist kein Platz für Rassismus!

Düsseldorfer Appell und Düsseldorf stellt sich quer rufen gemeinsam zu Protesten gegen Dügida  auf:

Mit vielfältigen Aktionen protestieren Düsseldorfe- rinnen und Düsseldorfer am 18.9.2015 gegen eine“Demonstration” der rechtspopulistischen und rassistischen Dügida.

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Wenn Sie Sich über unser Bündnis „Düsseldorf stellt sich quer – Kein Fußbreit dem Rassismus“ und über die aktuellen Aktionen informieren möchten, besuchen Sie uns doch einfach auf Facebook oder unserer Internetseite:

V.i.S.d.P.: STAY! Düsseldorfer Flüchtlingsinitiative, Hüttenstraße 150, 40227 Düsseldorf

http://www.duesseldorf-stellt-sich-quer.de