Willkommen auf dem Blog von Düsseldorf Alternativ

01.04.2016 18:09 FAU-D

FAU Düsseldorf lädt ein...

Mit dieser Terminübersicht, die wir alle zwei Wochen aktualisieren, wollen wir euch die Gelegenheit geben, an einigen interessanten Diskussionen, informativen Vorträgen, leider notwendigen Demonstrationen und ungewöhnlichen Aktionen teilzunehmen.
In der Box ganz unten am Artikel findet ihr eine Übersicht der Regelmäßigen Termine in der Region. Bitte achtet auch immer auf die Homepages und Blogs der Syndikate in eurer Nähe!

Auch dieses mal gibt es eine große Bandbreite an Veranstaltungen, was sowohl die Inhalte als auch die Formen betrifft.

Wir hoffen, dass das eine oder andere für euch dabei ist.

April 2016

FAU-Düsseldorf
Was: Radtour >>März 1920 „Die vergessene Revolution“<<
Am: Samstag, 02. April 2016
Beginn: 10:00 Uhr | Ende: 18:00 Uhr
Teilnahmebeitrag: 2 Bruttostundenlöhne
Start: 10 Uhr ab Duisburg HBF mit dem Fahrrad
Veranstalter*innen: FAU-Düsseldorf
Ort: FAU-Lokal "V6", Volmerswerther Straße 6, 40221 Düsseldorf
Thema: „Am 13. März putschte Kapp gegen die Reichsregierung in Berlin. Am 15. März begann der eiligst ausgerufene Generalstreik. Bis zum 29. März traten allein im Ruhrgebiet mehr als 330.000 Arbeiter und Arbeiterinnen in den Streik. Eben diese ArbeiterInnen bildeten in den Städten spontan die sogenannten Arbeiterwehren. Außerdem organisierten sich 80. – 120.000 Menschen ebenso spontan in der „Roten Ruhr Armee“. Hinter der Front passierte aber noch viel mehr, und genau darum soll es bei der Radtour gehen. Auf den Spuren der Märzrevolution werden wir Stationen in Duisburg Walsum, Dinslaken, Bruckhausen und Krudenburg anfahren. An den einzelnen Stationen werden wir einzelne Aspekte der Revolution betrachten und natürlich auch den Toten Arbeiter*innen gedenken.
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FAU-Düsseldorf & Volxbegehren
Was: Volxbegehren im V6
Am: Freitag, 08. April 2016
Einlass: 19:00 Uhr | Beginn: 20:00 Uhr | Ende: 22:00 Uhr
Eintritt: Frei - Spenden willkomen
Veranstalter*innen: FAU-Düsseldorf und Volxbegehren
Ort: FAU-Lokal "V6", Volmerswerther Straße 6, 40221 Düsseldorf
Thema: Das kongeniale Duo für Literatainment und Sonx.
Die Gute-Laune-Auftritte mit dem Akustik-Barden Life P. und dem Wortakkrobaten Jonas Jahn gibt es nur noch sporadisch. Dann aber immer unterhaltsam, spontan und interaktiv. Ein Programm mit einem ordentlichen Schuss Rock ’n’ Roll. Immer unterhaltsam, oft spontan und oft interaktiv ziehen sich auch Comedy- und Kabarettelemente durch ihr Programm. mehr Infos

FAU-Düsseldorf
Was: FAUD stellt vor: Arbeit im kleinsten Zirkel | Die Revolution ist Alltagssache
Referent*in: FAUD
Am: Donnerstag 14. April 2016
Beginn: 20:00 Uhr
Ende: 22:00 Uhr
Veranstalter*innen: FAU-Düsseldorf
Ort: FAU-Lokal "V6", Volmerswerther Straße 6, 40221 Düsseldorf
Heute wollen wir euch gleich zwei Bücher vorstellen. Zum einen „Arbeit im kleinsten Zirkel – Gewerkschaften im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“. >Am Anfang der nationalsozialistischen Diktatur stand die Zerschlagung der freien Gewerkschaften. Widerstand aus den Reihen der gewerkschaftlich organisierten Arbeiterschaft regte sich schon sehr früh und konnte sich trotz aller Verfolgung lange halten. Manche Gruppen wurden bis 1945 nicht entdeckt. Gewerkschaftlicher Widerstand war kein Massenphänomen, auch wenn sich einige Netzwerke im Untergrund über große Teile Deutschlands ausdehnten und Hunderte von Mitgliedern hatten. Willy Buschak würdigt den Mut, den Trotz und die Hoffnung der Menschen aus allen gewerkschaftlichen Richtungen, die diese „Arbeit im kleinsten Zirkel“ geleistet haben. Er spannt den Bogen vom Widerstand gegen die aufkommende nationalsozialistische Bewegung vor 1933 bis hin zum 20. Juli 1944 und den letzten Tagen des II. Weltkrieges. Diese Gesamtdarstellung des gewerkschaftlichen Widerstandes wirft neues Licht auf viele Fragen und ist ein unverzichtbarer Baustein für die Geschichte der Gewerkschaften wie auch die deutsche Geschichte 1933–1945.
Zum anderen "Emile Pouget – Die Revolution ist Alltagssache". Sein Père Peinard ist vielleicht bis heute die witzigste, einflussreichste, ungewöhnlichste aller anarchistischen Zeitschriften geblieben – Émile Pouget (1860-1931), Publizist, Polemiker, Satiriker, aber auch Gründervater des revolutionären Syndikalismus, Erfinder des Wortes Sabotage, Initiator und Planer einer spektakulären Kampagne für den Achtstundentag, Mitverfasser der "Charta von Amiens"… Der vorliegende Band versammelt seine wichtigsten Schriften zum Syndikalismus. mehr Info's

FAU-Düsseldorf
Was: Wieso? Weshalb? Warum? 1. Mai 2016
Am: Freitag 15. April 2016
Einlass: 19:00 Uhr | Beginn: 20:00 Uhr | Ende: 22:00 Uhr
Eintritt: Frei - Spenden willkomen
Veranstalter*innen: FAU-Düsseldorf
Ort: FAU-Lokal "V6", Volmerswerther Straße 6, 40221 Düsseldorf
Thema: Warum sollten wir am 1. Mai auf die Straße gehen?
Für den DGB galt es 2015 die „Arbeit der Zukunft (zu) gestalten“ – was keinesfalls die Aufgabe des sozialpartnerschaftlichen Kurses bedeutet. Dieses Jahr ist „Zeit für gute Arbeit“ Die Nazis demonstrieren wie immer unter dem Motto: „sozial geht nur national“, was nicht nur sozialpartnerschaftlich, sondern auch rassistisch ist.
Der Bundesregierung verdanken wir ein Antistreikgesetz das verharmlosend „Tarifeinheitsgesetz“ genannt wird (nur fünf Jahre nachdem die damilgen Chefs vom DGB, Sommer, und BDA, Hundt, ein solches in trauter Einheit gefordert hatten). An diesem Abend wollen wir mit euch gemeinsam darüber reden „Wieso? Weshalb? Warum?“ es vielleicht doch Sinn machen kann sich am ersten Mai zu beteiligen, was der erste Mai vielleicht mit einer „autonomen“ Arbeiter*innenbewegung und/oder starken Basisgewerkschaften und einer Perspektivefür eine „andere Zukunft“ zu tun haben kann.
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FAU-Düsseldorf
Was: Anarchismus und Landkämpfe in Chile
Am: Samstag, 16. April 2016
Einlass: 19:00 Uhr | Beginn: 20:00 Uhr | Ende: 22:00 Uhr
Eintritt: Frei - Spenden willkomen
Veranstalter*innen: FAU-Düsseldorf in Kooperation mit der Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen (FdA)
Ort: FAU-Lokal "V6", Volmerswerther Straße 6, 40221 Düsseldorf
Thema: Der Anarchismus in Chile: Diversität und Konflikte


Obgleich der Anarchismus – und seine Vielfalt – heute als jugendliches und ein wenig exotisches Phänomen im Kontext der traditionellen und jahrzehntelang vom Marxismus dominierten Linken erscheinen mag, verfügt er über eine reichhaltige Geschichte in den sozialen Bewegungen in Chile. Sie geht auch die letzten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts zurück und reicht bis zur heutigen zeit. Im Vortrag möchten wir versuchen, diesen geschichtlichen Werdegang zusammenzutragen und seine Strömungen und Problematiken in der Gegenwart darzustellen. Je nach Wunsch kann es einen stärkeren Fokus auf den Anarchismus und die (ökologischen) Landkämpfe und feministische Themen geben, einschließlich einer geschichtlichen Darstellung, einem Fokus auf indigene Frauen und aus dem ruralen Raum sowie auf aktuelle feministische Bewegungen.

Español
Anarquismo en Chile: diversidad y conflictos
Aún cuando actualmente pereciera ser un fenómeno juvenil y hasta un tanto exótico en relación con la tradición de la izquierda, hegemonizada durante décadas por el marxismo, el anarquismo –y su diversidad- tiene una extensa y rica historia en los movimientos sociales de la región chilena. Situación que se remonta a las últimas décadas del siglo XIX y se proyecta hasta nuestros días. En esta presentación se pretende sintetizar y exponer su devenir histórico y las problemáticas y variantes que enfrenta en la actualidad. Dependiendo de ustedes se puede profundizar en anarquismo y luchas territoriales y ambientales y temas feministas, incluyendo un recorrido histórico, un foco en mujeres indígenas y rurales así como en movimientos feministas actuales.

Englisch
Anarchism in Chile: diversity and conflicts
Even though it might appear as a juvenile and in the context of a traditional left hegemonized by Marxism also somewhat exotic, Anarchism – and its diversity – has a rich history inside of the social movements in the Chilean region. It shistory goes back to the last decades of the 19th century and reaches they days we are living now. In this presentation we would like to synthesize its historical development und present its different currents and problems nowadays. Depending on your interests, we could focus more on anarchism and the (ecological) land struggles as well as on feminist issues, including a historical overview, a focus on indigenous and rural women as well as on current feminist movements.

Düsseldorf: Gruppe Arbeiterfilm
Was: Fernand Pelloutier und die Arbeitsbörsen
Am: Dienstag, 19. April 2016
Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
Ende: 22:00 Uhr
Veranstalter*innen: Gruppe Arbeiterfilm
Ort: FAU-Lokal "V6", Volmerswerther Straße 6, 40221 Düsseldorf
Fernand Pelloutier, der 1901 im Alter von 33 Jahren starb, war einer der wichtigsten Organisatoren eines außergewöhnlichen Experiments in Frankreich: der Arbeitsbörsen. Der Film bringt den Reichtum dieses großen kollektiven Werks ans Licht, und zwar durch die Lebensgeschichte eines der bedeutendsten Aktivisten der aufstrebenden, anarchistischen, bisweilen poetischen Gewerkschaftsbewegung. Die Arbeitsbörsen waren Vieles zugleich: Versammlungsort der unterschiedlichsten Gewerkvereine, Freiraum einer alternativen Gegenkultur, Arbeitsvermittlungsbüro, Platz für Kulturveranstaltungen und Berufsbildungskurse sowie ein Ort der gelebten Solidarität zwischen Beschäftigten und Arbeitslosen. In wenigen Jahren sind zu Beginn des 20. Jahrhunderts zahlreiche Arbeitsbörsen entstanden, die rasch zu Zentren des Arbeiterwiderstands wurden und deren Ziel, so sagte Pelloutier, kein geringeres war als die „Revolution durch den Generalstreik“.

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11.02.2016 08:23 FAU-D

ORGANIZE!

Im März bietet die FAU Düsseldorf zum wiederholten male ein Tagesseminar zum Thema "Organizing" an.

Organizing ist eine reativ neue Methode im Werkzeugkasten deutscher Gewerkschaften. International verfügt das Organizing nicht nur über eine jahrzehntelange Tradition, sondern auch über zahlreiche Erfolgsgeschichten. Dabei beschränkt sich Organizing nicht auf Gewerkschaften. Im Gegenteil, stammt Organising doch aus den sozialen Bewegungen. International haben sich verschiedenen Organizing Modelle gebildet (neben dem Union Organizing zum Beispiel das Community Organizing) die jedoch alle einen geimeinsamen Kern haben: Das vordergündige Versprechen die Menschen selbst zu aktivieren, sie zu bilden und sich selbst organisieren zu lassen!

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08.02.2016 09:06 Friedensforum Düsseldorf

Workshop „Stopp von Waffenhandel und Perspektiven der Rüstungskonversion“

Zu diesem Workshop lädt die „Initiative GewerkschafterInnen für Frieden und Solidarität” ein:
19.3.2016,  10.00-16.30 Uhr,  ver.di Bochum, Universitätsstraße 76

Rund 60 Millionen Menschen befinden sich weltweit auf der Flucht. Kriege und Gewalt sind zentrale Ursache. Deutsche Kriegswaffen und Rüstungsgüter kommen in weiten Teilen der Welt zum Einsatz und stabilisieren repressive und autokratische Regimes. Mit ihnen werden in zahlreichen Ländern auch die dortigen Demokratiebewegungen unterdrückt.

Der Einsatz deutscher Kriegswaffen ist mitverantwortlich für Flucht und Vertreibung in vielen Empfängerländern und für die Suche von Flüchtlingen nach sicheren Lebensbedingungen. Anstatt die Ursachen zu bekämpfen, werden Wege zur Fluchtabwehr diskutiert und ein politischer Flächenbrand in Kauf genommen. In Deutschland brennen Flüchlingsheime, Behörden sind überfordert und an vielen Stellen wütet ein rassistischer Mob. Die politische Gefahr, dass die demokratie- und flüchtlingsfeindliche AfD in Parlamente einzieht, wächst. Vor diesen Hintergründen wollen wir Argumente für eine andere Politik sammeln und über Alternativen, auch zur Rüstungsproduktion, diskutieren. Unter anderem in Vorbereitung der Ostermärsche, dem 1.Mai und dem Antikriegstag wollen wir Einschätzungen vornehmen, über Positionen beraten und griffige Losungen gegen rechtspopulistische Stammtischparolen und für zivile Lösungen erarbeiten.

Programm:

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17.07.2014 10:31 FAU-D

Hände weg vom Streikrecht

Am Sonntag den 15.06.2014 trafen sich mehrere dutzend Gewerkschaftsaktivist*innen und Funktionär*innen der FAU (Bonn, Duisburg, Düsseldorf, Frankfurt) GEW, IG BCE, IG Metall, IWW, Marburger Bund, NGG, TIE und Ver.di im Hause des DGB direkt am Main in Frankfurt. Vertreter*innen oder Mitglieder anderer Berufsgewerkschaften waren leider nicht anwesend. Die GDL hatte leider kurzfristig absagen müssen, viele andere haben nicht einmal auf die Einladung geantwortet.

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