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02.07.2019 17:11 Friedensforum Düsseldorf

Steinmeyer komplimentiert Russlandaus Europa hinaus.


Kein Interesse am Frieden – mal wieder ziehen die NachDenkSeiten die Stimmung runter
Albrecht Müller
Ein Artikel von: Albrecht Müller

Oder wollen Sie belogen werden? Der zornige Artikel von Leo Ensel – “Stell dir vor, der INF-Vertrag kratzt ab – und keinen juckts! – Über ein Begräbnis vierter Klasse“ – , auf den wir heute in den Hinweisen des Tages aufmerksam gemacht haben, zwingt dazu, auf eine Rede des Bundespräsidenten zu sprechen zu kommen und in diesem Zusammenhang auch auf eine Äußerung des hochgeschätzten Harald Lesch. Alles zusammen ist – aus friedenspolitischer Warte betrachtet – eine einzige Katastrophe. Albrecht Müller.

Bundespräsident Steinmeier war Mitte Juni in Finnland und hat dort eine Rede gehalten. Wenn Sie die Chance, die neu aufgebaute Konfrontation in Europa wieder abbauen zu können, richtig einschätzen wollen, oder wenn Sie die gängigen Methoden der Indoktrination studieren wollen, dann sollten Sie den Text dieser Rede zur Eröffnung der Kultaranta-Gespräche nachlesen. Sie ist nicht allzu lang und in vieler Hinsicht bemerkenswert, zum Beispiel:

Der Bundespräsident komplimentiert Russland wie ganz selbstverständlich aus Europa hinaus.

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10.04.2019 18:21 Friedensforum Düsseldorf

Kein Garnisonkirchen-Glockenspiel zum Gedenken an die Bombardierung Potsdams


Potsdam, den 09.04.2019

Für den 14. April plant die Stadt Potsdam eine Veranstaltung zum Jahrestag der Bombardierung Potsdams durch die britische Luftwaffe. Um 22:16 Uhr sollen „in Erinnerung an den Abwurf der ersten Markierungsbomben die Glocken Potsdamer Kirchen läuten.“

Die BÜRGERINITIATIVE FÜR EIN POTSDAM OHNE GARNISONKIRCHE fordert die Stadt Potsdam auf, das Läuten des Glockenspiels auf der Plantage nicht nur von der Veranstaltung auszuschließen, sondern am 14. und 15. April komplett zu unterbinden.

Wer der Opfer des Bombardements in Potsdam gedenken will, muss die deutsche Kriegsschuld hervorheben, die dazu geführt hat. Potsdam wurde bombardiert, weil „dort das deutsche Oberkommando sich niedergelassen hatte und von Potsdam aus die Gesamtverteidigung Zentraldeutschlands leitete.“ (Mitteilung der Royal Air Force vom 15.4.1945) Heute wird in Potsdam gerade im Kontext der Garnisonkirche hingegen oft eine vermeintliche Opferrolle betont. Schon der erste Satz im „Ruf aus Potsdam“ stilisiert die Militärkirche zum hilflosen Opfer eines sinnlosen Bombenangriffs, ohne die jahrhundertelange Hetze und Kriegsverherrlichung an diesem Ort als Nährboden für deutsche Angriffskriege anzuerkennen.

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13.11.2018 01:49 Friedensforum Düsseldorf

Aufstehen für „Würde statt Waffen", aufstehen für „Abrüstung statt Aufrüstung"

Hallo Freunde,

am 22./ 23. November soll ein gigantischer Aufrüstungsplan vom Bundestag verabschiedet werden,die höchste Ausgabensteigerung seit dem Ende des Kalten Krieges! Deshalb planen wir am 17. November einen weiteren bundesweiten Aktionstag unter dem Motto „Würde statt Waffen", um einmal mehr deutlich zu machen, dass wir das nicht möchten! Denn jeder Euro, der in die Rüstung fließt, fehlt uns für wirklich wichtige Ausgaben – für Bildung, für Infrastruktur, für Pflege und Gesundheit sowie für bezahlbare Wohnungen.

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18.10.2017 18:10 Friedensforum Düsseldorf

Fulminante Reden von Daniele Ganser, Eugen Drewermann und Ann Wright

Liebe Friedensfreunde,

hier der Link zu den fulminanten Reden von Daniele Ganser, Eugen Drewermann und Ann Wright – mit Ton vom Mischpult - bei der Veranstaltung "StoppRamstein 2017" am 8.9.2017 https://www.youtube.com/watch?v=e3zD-Ykvk0c.
Vielen Dank an Klaus Schoelzel, der uns hierauf aufmerksam gemacht hat.
Ernst Gleichmann

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27.09.2016 09:37 Friedensforum Düsseldorf

Universelle humanistische Kultur in Deutschland dringend nötig

Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait, Juristin und Diplomatin a.D.

 Kommentar  (26.9.16) zu 

Leitartikel in Süddeutsche Zeitung (SZ) vom 24.9.:
   „Weltpolitik -Wehrhafte Werte“
von Stefan Ulrich

 

Ban Ki Moon: Erbärmliche Verrohung der Welt
Es gibt eine erbärmliche Verrohung der Welt“ sagte Ban Ki Moon, der Generalsekretär der Vereinten Nationen (UN) bei der Eröffnung der UN-Vollversammlung in New York am 20.9.

 

Bei Verbrechen kein Unterschied zwischen Demokratie und anderer Staatsordnung
Fünf Jahre lang betreibt der Westen, nämlich der Block USA/EU einen grausamen Krieg in Syrien in Komplizenschaft mit den autokratischsten und reaktionärsten Regierungen der Region:

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01.08.2016 19:14 Friedensforum Düsseldorf

Weißbuch 2016 – ein besorgniserregendes Dokument


von Wilfried Schreiber

Nun liegt es endlich vor, das lang angekündigte „Weißbuch 2016 – Zur Sicherheitspolitik und zur Zukunft der Bundeswehr“. Am 13. Juli wurde es vom Bundeskabinett bestätigt – gewissermaßen als ausdrückliche Bekräftigung der Beschlüsse des Warschauer NATO-Gipfels vom davorliegenden Wochenende. [...]

Es hatte sogar eine öffentliche Debatte gegeben – zwar nicht im Sinne der Diskussion eines Entwurfs. [...] De facto ist das Buch jedoch das Ergebnis eines kleinen Fachzirkels von transatlantisch denkenden Sicherheitspolitikern und Militärspezialisten aus dem Hause von der Leyen. [...] Im Kern schreibt dieses Weißbuch einen Kurs fest, den man als ahistorische Rückkehr zur Militarisierung des sicherheitspolitischen Denkens und Handelns in diesem Land bezeichnen kann.

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27.01.2016 17:16 Friedensforum Düsseldorf

Die internationalen Instrumente für Frieden in Syrien – Erfolge trotz US-Wühlarbeit

Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait
 
Kommentar (27.1.2016) zu

  • Süddeutsche Zeitung (SZ)-Leitartikel vom 14.1.16 über den Syrien-Krieg
  •  Tendenziöses Interview im Deutschlandfunk am 25.1. von Dr. Norbert Röttgen (CDU),
     Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag,
  • Kommentar in Süddeutsche Zeitung (SZ) vom 25.1.:
    „Fünf Jahre Arabischer Aufstand – Als die Hoffnung fliegen lernte“
    von Tomas Avenarius
 Dialog mit dem syrischen Präsidenten Baschar Al Assad für Ende des Krieges in Syrien

Außenpolitische Priorität für alle westlichen, arabischen und islamischen Regierungen ist das Ende des Krieges in Syrien. Vor allem engagieren sich dazu die russische Führung und die Bundeskanzlerin und ihr Außenminister. Die Bundeskanzlerin war der erste westliche Staatschef, der einen Dialog mit dem syrischen Präsidenten Baschar Al Assad pragmatisch in Erwägung zog, um die Nahost-Region zu stabilisieren.

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