Willkommen auf dem Blog von Düsseldorf Alternativ

15.06.2016 14:18 Friedensforum Düsseldorf

Der Krieg gegen die Sowjetunion im Widerstreit von Erinnerung, Darstellung und politischer Wertung

Meinst du, die Russen woll(t)en Krieg?“

(Jewgeni Jewtuschenko, 1961)

Vortrag und Aussprache mit Prof. Dr. Horst Schützler, Berlin*

 

Zeit:  Montag, 27. Juni, 19.30 Uhr
Ort:   ZAKK (Studio),
Düsseldorf, Fichtenstr. 40

Vor 75 Jahren, am 22. Juni 1941, überfiel das faschistische Deutschland die Sowjetunion; damit begann die entscheidende Phase des 2. Weltkriegs und das, was in Russland bis heute der „Große Vaterländische Krieg der Völker der UdSSR“ genannt wird. ...

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04.07.2015 08:21 Friedensforum Düsseldorf

Deutsche Schulden an Griechenland – zu Unrecht nicht bezahlt

Rechtsanwalt Joachim Lau (eingeladen von der  Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen e.V. unter Beteiligung des Friedensforums und des Zakk) behandelte am 2.7. die Frage finanzieller Entschädigung für deutsche Kriegsverbrechen in Griechenland und Italien. In seinem eindringlichen Vortrag begründete er, warum griechische und italienische Geschädigte noch stets rechtlichen Anspruch auf Schadensersatz besitzen und wie ihre Ansprüche gerichtlich durchgesetzt werden können.

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15.06.2015 18:58 Friedensforum Düsseldorf

Griechenland, Italien, ... Entschädigung für Kriegsverbrechen und Besatzungswillkür

Referent: Avvocato Dr. Joachim Lau, Florenz/Marburg

Donnerstag, 2. Juli 2015, 19h30,

zakk (Studio), Fichtenstraße 40, 40233 Düsseldorf

 

Auf Weisung Hitlers und auf Befehl des Generalfeldmarschalls Wilhelm Keitel verübte die deutsche Wehrmacht in Griechenland grausamste Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Das Land wurde ausgeraubt und ausgeplündert. Beim Abzug der deutschen Truppen wurde die gesamte Infrastruktur zerstört. Auch in Italien waren die Wehrmacht und die ihr unterstellte SS verantwortlich für vergleichbare Verbrechen.

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08.11.2014 00:50 Gesprächskreis Nachdenkseiten

Was damals Recht war, kann heute nicht Unrecht sein.

Von wegen »Die DDR war ein Unrechtsstaat.« Viel förderlicher für das politische Fortkommen in Deutschland ist der Slogan »Was damals Recht war, kann heute nicht Unrecht sein.« Diesen Satz sollten sich alle die Mitglieder der Linkspartei zu eigen machen, die ein öffentliches Amt anstreben, und ihn möglichst oft in der Öffentlichkeit wiederholen. Dann stehen ihnen alle politischen Türen Deutschlands offen, bis hin zum Amt des Bundespräsidenten.

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22.05.2013 08:26 Gesprächskreis Nachdenkseiten

Todesschwadronen

Manchmal tut es gut und ist zugleich niederschmetternd, wenn aktuelle Ereignisse in der Vergangenheit angestellte Vermutungen bestätigen. Die Kernthese des Artikels Krisenmanagement vom 8. November 2012 in diesem Blog, die anschließend von den Kommentatoren weiter«gesponnen« wurde, nämlich, dass es sich bei den Skandalen um die Ermittlungen zum Nationalsozialistischen Untergrund nicht um Pannen und Versehen handelt, ist in der gestrigen Ausgabe von Report Mainz bestätigt worden. Sicherheitsapparate und Politik wussten seit April 2000, also vier Monate vor dem ersten Mord, dass es sich beim NSU um eine Terrorgruppe handelt, deren Vereinszweck es ist, schwerste Straftaten mit zunehmender Intensität zu begehen. Auch über wesentliche Unterstützer der Terrorgruppe war die Politik von den Sicherheitsapparaten in Kenntnis gesetzt.

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11.04.2013 17:26 Gesprächskreis Nachdenkseiten

Wirtschaftskrieg vs. Demokratie

Getreu der „Standort“-Ideologie und dem Mantra der „internationalen Wettbewerbsfähigkeit“ gibt es Arbeitsplätze nur durch den Export – also dem Niederkonkurrieren der anderen Volkswirtschaften.

Wolfgang Lieb über das wirtschaftspolitische Credo von Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder 

Deutschland betreibt das Niederkonkurrieren seiner politischen und wirtschaftlichen Konkurrenten innerhalb und außerhalb Europas mit dem Ziel, zur regionalen Hegemonialmacht aufzusteigen. Welche Anhaltspunkte dafür sprechen und welche Rolle sowohl wirtschaftliche Destabilisierung als auch Demokratieabbau dabei spielen, sollen die folgenden Hinweise zeigen.

Um sein Ziel zu erreichen, führt Deutschland einen Wirtschaftskrieg gegen seine Konkurrenten. Dabei handelt es sich nicht um einen Wirtschaftskrieg, wie ihn der frühere Bundespräsident Horst Köhler meinte, als er davon sprach, dass Deutschland seine wirtschaftlichen Interessen mit Waffengewalt absichere. Der Krieg, von dem hier die Rede sein soll, ist eine Aggression mit wirtschaftlichen Waffen, z.B. mit Lohn- und Sozialdumping, Deregulierungs- und Steuersenkungswettlauf.

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25.03.2013 11:39 Gesprächskreis Nachdenkseiten

Die Asozialen sind unser Unglück

Ist es nicht ermutigend, wie althergebrachtes deutsches Brauchtum von unserer wieder positiv gestimmten Jugend aufgenommen wird? Dieser Tage wurden wir einmal mehr Zeugen der gelungenen Festigung der deutschen Volksgemeinschaft durch unsere jungen deutschen HoffnungsträgerInnen. In bestem deutschen Traditionsbewusstsein orientieren sie sich bei der Abwehr der Bedrohung unseres Volkskörpers durch Volksschädlinge am völkischen Erfindungsreichtum ihrer Groß- und Urgroßeltern.

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16.01.2013 14:39 Gesprächskreis Nachdenkseiten

Monetaristische Theorie vs. makroökonomische Realität

Es gibt überhaupt keinen vernünftigen Einwand gegen Arbeit schaffende Investitionsprogramme für die gesamte Eurozone – angesichts der immensen Kosten des von den EU-Führern angerichteten Arbeitslosigkeits-Wahnsinns.

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