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20.12.2016 09:50 Friedensforum Düsseldorf

“Ernstfall Frieden - Lehren aus der deutschen Geschichte”

Von    Peter Bürger

Wolfram Wette:  Ernstfall Frieden. Lehren aus der deutschen Geschichte seit 1914.
Bremen: Donat Verlag 2016 [2017]. Fester Einband; 640 Seiten; 504 Abbildungen; Preis: 24,80 Euro;
ISBN 978-3-943425-31-4


Das soeben erschienene Werk „Ernstfall Frieden“ von Wolfram Wette betrachte ich als herausragendes pazifistisches Buchereignis zur Jahreswende 2016/2017. Meine im Folgenden ausgeführte Buchempfehlung enthält viele Elemente einer Rezension. Gleichwohl möchte ich sie nicht als Rezension bezeichnen. – Jahrzehntelange Mühen um eine „Geschichtsschreibung im Dienst des Friedens“ und zahlreiche pazifistische Einsprüche aus den letzten Jahren sind eingeflossen in diese Neuerscheinung.

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13.08.2016 17:11 Friedensforum Düsseldorf

Die Verantwortung des Westens für das Elend im Mittleren Osten

 

Hier der Link  zu einem aufschlussreichen Interview, das Jens Wernicke mit

Karin Leukefeld über Syrien 

führte und das auf Nachdenkseiten erschienen ist.


Frau Leukefeld ist seit Jahren Deutschlands einzige akkreditierte Journalistin in Syrien.  Kenntnisreich beschreibt sie die Geschichte dieses nahöstlichen Landes von 1916 bis heute und die Schuld des Westens, einschließlich Deutschlands an seinem unglückseligen Schicksal.

Auch  das willentliche Verschweigen dieser Schuld durch unsere 'Qualitätsmedien' prangert sie an,  übereinstimmend mit den informativen Artikeln von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait zu Syrien, die wir auf dieser Seite veröffentlichen. Sehr lesenswert.

Ernst Gleichmann

 

 

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01.07.2016 20:48 Friedensforum Düsseldorf

Meinung: Kalte Entscheidung

14.12.2015 –

 
 
Meinung: Kalte Entscheidung...

 

Immer mehr Wissenschaftler fordern ein Verbot von autonomen Waffensystemen. Aber sind in Kriegen wirklich die Maschinen das Problem – oder doch eher die Menschen?

Rund 19.000 Wissenschaftler und Unternehmer haben in einem offenen Brief gefordert, die Forschung an autonomen Angriffswaffen – wie etwa bewaffneten Robotern und Drohnen – zu ächten.

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28.03.2016 16:35 Friedensforum Düsseldorf

„Es ist zu spät in der Welt für Imperien und völkischen Stammeswahn“

Begrüßung zum Ostermarsch für den Frieden in Düsseldorf

am 26. März 2016

Peter Bürger

 

Liebe Mitmenschen, liebe Freundinnen und Freunde,

wir kommen aus zum Teil sehr unterschiedlichen Weltanschauungstraditionen und Bewegungen. Aber es gibt einen Grundkonsens beim Ostermarsch Rhein-Ruhr. Das Bekenntnis zum universellen Menschenrecht und zur übernationalen Solidarität gehört dazu. Alle, die diese Grundlage teilen, sind herzlich willkommen. Anhänger eines alten oder neuen braunen Denkens, wozu die Rechts-Esoteriker und wiedererstarkten Deutschnationalen im Land gehören, sind wie in jedem Jahr nicht eingeladen, den Weg mit uns zu gehen.

 

 

I. Verabschiedet die irrationale Kriegsreligion, die den Terror verewigt!

 

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08.02.2016 09:06 Friedensforum Düsseldorf

Workshop „Stopp von Waffenhandel und Perspektiven der Rüstungskonversion“

Zu diesem Workshop lädt die „Initiative GewerkschafterInnen für Frieden und Solidarität” ein:
19.3.2016,  10.00-16.30 Uhr,  ver.di Bochum, Universitätsstraße 76

Rund 60 Millionen Menschen befinden sich weltweit auf der Flucht. Kriege und Gewalt sind zentrale Ursache. Deutsche Kriegswaffen und Rüstungsgüter kommen in weiten Teilen der Welt zum Einsatz und stabilisieren repressive und autokratische Regimes. Mit ihnen werden in zahlreichen Ländern auch die dortigen Demokratiebewegungen unterdrückt.

Der Einsatz deutscher Kriegswaffen ist mitverantwortlich für Flucht und Vertreibung in vielen Empfängerländern und für die Suche von Flüchtlingen nach sicheren Lebensbedingungen. Anstatt die Ursachen zu bekämpfen, werden Wege zur Fluchtabwehr diskutiert und ein politischer Flächenbrand in Kauf genommen. In Deutschland brennen Flüchlingsheime, Behörden sind überfordert und an vielen Stellen wütet ein rassistischer Mob. Die politische Gefahr, dass die demokratie- und flüchtlingsfeindliche AfD in Parlamente einzieht, wächst. Vor diesen Hintergründen wollen wir Argumente für eine andere Politik sammeln und über Alternativen, auch zur Rüstungsproduktion, diskutieren. Unter anderem in Vorbereitung der Ostermärsche, dem 1.Mai und dem Antikriegstag wollen wir Einschätzungen vornehmen, über Positionen beraten und griffige Losungen gegen rechtspopulistische Stammtischparolen und für zivile Lösungen erarbeiten.

Programm:

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10.11.2015 05:56 Gesprächskreis Nachdenkseiten

Die Fluchtursachen in den Herkunftsländern bekämpfen

Doch, doch, es gibt einen universalen Konsens in der Zuwanderungskrise, einen Konsens in Heuchelei. Schon in den Achtzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts haben die Verantwortlichen die Rechtfertigung für die Abschottung Deutschlands bzw. Europas gegen die Völkerwanderung der Zureisenden gefunden. Es ist die Formel für die Abwehr der Zureisenden, die kommen, um sich das zu holen, was wir ihnen genommen haben. Sie lautet: »Wir müssen die Fluchtursachen in den Herkunftsländern bekämpfen«. Ein Mantra, das die Politiker aufsagen, sobald sie sich zur Zuwanderungsfrage äußern müssen, und zwar alle, seit Jahrzehnten, von rechts bis links, und mit treuherzigem Augenaufschlag.

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