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05.12.2018 17:31 Friedensforum Düsseldorf

10 Milliarden US-Dollar Schadenersatz von Iran

Ein US-amerikanisches Anwaltsbüro versucht eine Sammelklage gegen die Islamische Republik wegen der Produktion von Sprengsätzen, die US-Soldaten getötet oder verwundet haben.
Das Anwaltsbüro Osen sucht zusammen mit dem Anwalt Tab Turner vor einem US-Gericht die Anerkennung einer Klage gegen Iran, die interessante Dimensionen hat. Beide Kläger sind bekannt als Spezialisten für Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit “Counter Terrorism”, die auf Schadensersatzforderungen hinauslaufen. In diesem Fall geht es um 10 Milliarden, die von Iran eingefordert werden.
Die Anwälte vertreten Angehörige von US-Soldaten, die im Irak durch Waffen getötet oder schwer verwundet wurden, die, wie die Kläger behaupten, nachweislich in Iran hergestellt wurden.

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23.10.2018 12:43 Friedensforum Düsseldorf

Modernisierte Diktatur: Deutsch-saudische Beziehungen

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Riad pflegt ein taktisches Verhältnis zu Menschenrechten: Fahrschülerin in Dschidda

Jetzt aber wirklich! Heiko Maas macht ernst. Nach dem Mord an Dschamal Chaschukdschi »glaube« er, »keine Grundlage« mehr zu haben, »auf der positive Entscheidungen für Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien zu treffen sind«, teilte der Außenminister am Wochenende mit.

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06.09.2018 08:21 Friedensforum Düsseldorf

Seid misstrauisch und unbequem!


Wir begrüßen Euch zum Antikriegstag in der ehemaligen Waffenschmiede des Reiches, die sich gerade zur Kriegsratsstadt wandelt. Es ist nicht nur so, dass hier wieder Rüstungsproduktion auf Weltspitzenniveau erfolgt; Thyssen-Krupp ist Weltmarktführer bei nicht nuklear-getriebenen U-Booten (1), die es unter anderem auch für die Atomraketen Israels produziert, die Rheinmetall-Tochter Ferrostaal ist an Marine-Geschäften von Thyssen-Krupp über das German Submarine Consortium mit beteiligt, und Munition, die im Jemen zum Einsatz kommt, weist den Code RWM auf, der auf Rheinmetall und Ferrostaal zurückgeht (2).

Seit 2015 finden hier höchstrangige NATO-Konferenzen von circa 300 führenden Vertretern des militärisch-industriellen Komplexes statt. Sponsoren sind weltführende Konzerne der Nuklear-, Drohnen- und weitern Hightech-Rüstung wie General Atomics. Sie treffen sich mit NATO-Kräften bis in die höchsten Ränge sowie mit Politikern der Bundesregierung und Strategen aus sogenannten Denkfabriken der Militärs, wie dem einladenden Joint Air Power Competence Centre aus Kalkar. Der Titel der Konferenz ist „Der Nebel des Tages Null – Luft und Weltall an der Frontlinie“ (3).

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03.11.2016 15:56 Friedensforum Düsseldorf

Ein Düsseldorfer (Alp-)Traumpaar: Rheinmetall und die Stadtsparkasse

Weltspartag:  Stadtsparkasse Düsseldorf unterstützt Rheinmetall (28.10.2016)

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19.10.2016 21:27 Friedensforum Düsseldorf

Protestaktion: Stadtsparkasse Düsseldorf unterstützt Rheinmetall!

Stadtsparkasse Düsseldorf unterstützt den größten deutschen Rüstungskonzern Rheinmetall!


 
Liebe Friedensfreundinnen, liebe Friedensfreunde,
 
nächste Woche am Weltspartag, Freitag, 28. Oktober, findet von 10 bis 12 Uhr eine Protestaktion vor der Stadtsparkasse Düsseldorf, Berliner Allee 33, statt.
Der Grund: Die Stadtsparkasse finanziert Rheinmetall. Es ist eine prima Aktion, bitte macht mit!  Wir hoffen, dazu möglichst viele von Euch dabei zu haben. Und schön wäre es, den ein oder anderen Sparpanzer dabei zu haben - Bastelanleitung weiter unten.
 
Initiiert wird die Aktion von "urgewald", Berlin, einer Umwelt- und Menschenrechtsorganisation, die sich u. a. darum bemüht, der Rüstungsindustrie den Geldhahn zuzudrehen.

urgewald hat die Aktion bereits angemeldet: Von den Teilnehmer/innen wird erwartet, dass sie Flugblätter und Sparpanzer an die Kund/innen verteilen.
Es findet vorher ein Pressegespräch statt und vielleicht haben wir Glück, dass ein paar Pressefotografen mit dabei sind.
Wir bringen Megaphon mit und werden auf Stelltafeln erklären, 1. wie Kunden ihr Geld zur Bank bringen und 2. dass das Geld dann über Kreditvergabe und via Geldanlage wieder bei Rüstungskonzernen landet und 3. was der Rüstungskonzern Rheinmetall dann mit dem Geld macht (vgl. angehängtes Schaubild zu 3). Parallel wird gerade ein Banner gemacht: SSK: Raus aus Rüstung!
 
 
Ab 10 hs sammeln wir uns vor der SSK und ab 10.30hs geht es dann ans Verteilen und erklären. Die 5-minütige Erklärung wird diverse Male wiederholt. Zwischendurch gehen gut Informierte auch rein und geben Schaltermitarbeiter/nnen die Infos. Auch sind wir noch auf der Suche nach langjährigen Streitern und Engagierten zu Rheinmetall, die ggf. auch nochmals in Form einer kurzen Rede das Sündenregister von Rheinmetall darstellen können und die SSK zum Ausstieg aus Rüstungsfinanzierung aufrufen. Wer bietet sich denn ggf. aus Eurem Kreis dafür an?

Mit den besten Grüßen

Ernst Gleichmann
Friedensforum Düsseldorf, DFG-VK

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03.04.2016 07:28 Friedensforum Düsseldorf

VORTRAGSANKÜNDIGUNG

 

Jürgen Grässlin

 

"Netzwerk des Todes"

Macht und Verflechtungen der Waffenindustrie

 

Zeit:      Donnerstag,     14. April 2016,   19 Uhr

Ort:       Zakk, Studio     Fichtenstraße 40, 40233 Düsseldorf

Eintritt: frei

 

Zurzeit fliehen Millionen Menschen vor Krieg und Bürgerkrieg, vor Verfolgung und Armut. Deutschland spielt nicht nur eine Rolle als Aufnahmestaat von Flüchtlingen, sondern verantwortet zugleich den Export von Waffen und schafft damit Fluchtgründe.

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01.06.2015 17:08 Friedensforum Düsseldorf

Kölscher Tipp zum EU-Verteilungsschlüssel für Flüchtlinge

Die meisten der vor Bürgerkrieg, Verfolgung und Hunger fliehenden Menschen aus Nahost und Afrika landen in Italien und Griechenland. Der bisherigen ungerechten EU-Regelung zufolge sind diese Erstaufnahmeländer für Unterbringung und Versorgung der Flüchtenden zuständig, sehr bequem also für die Länder, die keine Mittelmeerküste haben. Um die Erstaufnahmeländer zu entlasten, schlägt die EU-Kommission nun ein Quotensystem zur Verteilung neu ankommender Flüchtlinge auf die EU-Länder vor. Der Verteilungsschlüssel berücksichtigt die Bevölkerungsgröße, die Arbeitslosenzahl und das Bruttosozialprodukt der EU-Staaten. Zwar ist der Vorschlag recht und billig, er stößt jedoch in vielen EU-Mitgliedsländern – darunter Irland, Dänemark und osteuropäische Länder – auf Widerspruch. 

Wie wäre es, griffe man zur Besänftigung der sich sträubenden Länder eine Idee des Kölner Friedensfreunds Achim Wolschner auf? Er schlägt vor, ....

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