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31.07.2016 07:16 Friedensforum Düsseldorf

Auf dem US-Schachbrett boshafter Expansion

Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait, Juristin und Diplomatin a.D. 

Kommentar   (29.7.16) zu 
-  Leitartikel in Süddeutsche Zeitung (SZ) vom 27.7.: „Krieg im Kopf“  von Paul-Anton Krüger,
-  ARD-Fernsehen vom 28.7.: Mittagsmagazin (BR), Tagesschau (NDR),
-  ZDF-heute
vom 28.7. 

Gemäß der lügnerischen Linie des US-Kommandos
Unerhört unverfroren offenkundigt Paul-Anton Krüger die propagandistische verkehrte Welt, die seinen Kopf blockiert, total verblendet vor dem horrenden höchsten Gewaltniveau des Westens, der für seine mehrfachen skrupellosen Aggressionen die Verantwortung trägt, zuerst gegen den Irak und zuletzt gegen Syrien Hand in Hand mit Terroristen aller Art, die der Westen finanziert und bewaffnet mit der Folge, den IS-Terror geschaffen zu haben. Kein Wort darüber im SZ-Leitartikel „Krieg im Kopf“ von Paul-Anton Krüger (27.7.), keine Verurteilung dieser gewaltsamen westlichen „Politik“. Stattdessen will der Leitartikler gemäß der lügnerischen Linie des US-Kommandos die Schuld des Westens auf den Präsidenten Syriens und auf den exekutierten Staatschef des Iraks, Saddam Hussein, schieben.

Mit Einheit von Schiiten und Sunniten dem Terror der Interventionisten ein Ende setzen
Dabei sind die letzten Worten des einstigen Staatsoberhaupts des Irak, Saddam Hussein, vor seiner Exekution noch heute für die Adressaten von höchster Bedeutung, nämlich Schiiten und Sunniten sollten sich einigen. Eine Einigung, die dem Terror der Interventionisten ein Ende setzen würde. 

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23.03.2016 16:14 Friedensforum Düsseldorf

ROBERT F. KENNEDY, Jr.: UNSER KRIEG IN SYRIEN IST EIN KRIEG UM GAS UND ÖL

Am 15. März hielt die Nahost-Expertin Karin Leukefeld im Düsseldorfer Zakk den Vortrag "Flächenbrand. Syrien, Irak, die Arabische Welt und der islamische Staat". Zwei Friedensaktivisten rügten Leukefeld dahingehend, dass sie die Beteiligung des US-Imperiums an dem Krieg in Syrien nicht deutlich offenlegen und kritisieren würde; daraus enstand eine interne Kontroverse. Vehemente Unterstützung erfuhren die beiden Kritiker unversehens durch einen Artikel, der zwei Tage später auf NachDenkSeiten veröffentlicht wurde, betitelt „Warum die Araber uns in Syrien nicht wollen“. Sein Autor ist Robert F. Kennedy, Jr., Sohn des ermordeten US-Justizministers Robert F. Kennedy und Neffe des ermordeten Präsidenten John F. Kennedy. Der Autor fordert seine Leser auf, für ein Verständnis des Syrien-Krieges über die einfachen Erklärungen von Religion, Ideologie und Kampf gegen den Terror hinauszublicken und stattdessen die Kriegsgründe in der historisch belasteten Beziehung der USA zu Syrien sowie im Kampf um Gas und Öl zu suchen. Zur besseren Lesbarkeit für deutsche Leser wird sein hellsichtiger Artikel gestrafft und leicht verändert hier wiedergegeben.

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