Willkommen auf dem Blog von Düsseldorf Alternativ

22.10.2019 16:11 Friedensforum Düsseldorf

Hände weg von Syrien!

Rationalgalerie : Eine Plattform für Nachdenker und Vorläufer

Autor: U. Gellermann Datum: 22. Oktober 2019 

Die Kriegsministerin Kramp-Karrenbauer ist schon lange im politischen Abseits. Keiner will mehr mit ihr Politik spielen: Im CDU-Vorsitz versagend, sieht sie auch die mögliche Kanzlerkandidatur wegschwimmen. Das Ende der Karriere naht. Da liegt es für das Püttlinger CDU-Parteigewächs nahe, zum letzten Mittel von Politikern im Untergang zu greifen: Krieg. Zwar verkauft die Dame ihren jüngsten Vorschlag als „Internationale Sicherheitszone in Nordsyrien“. Aber natürlich sollen auch deutsche Truppen die angebliche Sicherheit dort betreiben.

Neben der wankenden Karriere sehen die Karrenbauer und Hintermänner einen weiteren wichtigen Grund, deutsche Soldaten in den schwärenden Krieg nach Syrien zu senden: Die Russen!

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21.10.2019 10:30 Friedensforum Düsseldorf

Das US-Establishment heult auf,

Aus: NachDenkSeiten v. 21. Okt. 2019

Das US-Establishment, die Verbrecherbande, die in Kriegen seit dem Zweiten Weltkrieg 20 bis 30 Millionen Menschen umgebracht hat, heult auf, weil der US-Präsident die Truppen aus Syrien zurückziehen will. Trump hat schon öfter erklärt, er wolle die US-Truppen aus endlosen Kriegen abziehen. Es sei mal dahingestellt, ob er die Bombenkriege der USA nur für einen „schlechten Deal“ hält und auf Handelskriege setzt, durch die bekanntlich ebenfalls Menschen umgebracht werden. Zur Erinnerung: Allein in Venezuela kamen in einem Jahr 40.000 Menschen ums Leben, weil laut den US-Ökonomen Jeffrey Sachs und Mark Weisbrot die notwendigen Medikamente fehlten. Die Absicht, US-Truppen aus endlosen Kriegen zurückzuziehen, ist unabdingbar, wenn die Welt friedlicher werden soll. Die USA sind nämlich der Weltterrorist Nummer 1,

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16.10.2019 17:16 Friedensforum Düsseldorf

Bundesweite Demonstration am 19. Oktober 2019 in Köln.

Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen

(DFG-VK) Köln und Landesverband NRW

 

Liebe Freunde,

wir unterstützen den Aufruf zur bundesweiten Demonstration am 19. Oktober 2019 in Köln ab 11 Uhr Ebert-Platz


Rojava verteidigen bedeutet auch, die Welt von morgen zu retten. Erdogans Angriff ist ein Angriff auf uns alle.

Wir fordern:

• Stopp des Angriffskriegs der Türkei in Nordsyrien.

• Stopp der deutschen Waffenlieferungen an die Türkei.

• Stopp der wirtschaftlichen und militärischen Zusammenarbeit mit der Türkei

• Eine friedliche Lösung des Krieges in Syrien mit Beteiligung der kurdischen Akteure und Autonomie Nord-Syriens. 

In Nord-Syrien, besser bekannt als Rojava, ist in den letzten Jahren ein einzigartiges multiethnisches und multireligiöses

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14.10.2019 06:29 Friedensforum Düsseldorf

Warum eine Zeitung gegen Krieg und Rassismus so wichtig ist

Gegründet 1947 
Aus: Ausgabe vom 12.10.2019, Seite 16 / Aktion
 

Dinge beim Namen nennen

Von Dietmar Koschmieder
 
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junge Welt nennt Krieg nicht Militärintervention und seine Verursacher beim Namen

Gleich abonnieren: www.jungewelt.de/abo/

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07.10.2019 16:55 Friedensforum Düsseldorf

Freiheit der Heuchler

Aus:  junge Weltvom 07.10.2019, Seite 8 / Ansichten
 
 
Von Jörg Kronauer
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Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) beim Truppenbesuch im Nordirak (21.8.2019)

Die »Freiheit«, die der Westen dem Irak gebracht hat, hat ihre nächste Stufe erreicht. Am 20. März 2003 tönte US-Präsident George W. Bush, US-Truppen hätten begonnen, »Iraks Bevölkerung zu befreien und die Welt vor einer ernsten Gefahr zu schützen«. »Operation Iraqi Freedom« wurde das Gemetzel im Westen genannt. Dem schlossen sich ein massenmörderischer Invasionskrieg, die Installation eines Besatzungsregimes und brutalste Aufstandsbekämpfung an. Was hat all dies im Irak bewirkt? Zahllosen Todesopfern und furchtbaren materiellen Zerstörungen folgten das Erstarken von Dschihadisten, dann sogar die Eroberung eines Teils des Landes durch den »Islamischen Staat«, der mit seinem Terrorexport tatsächlich darstellte, was Bush angeblich unterbinden wollte – eine »Gefahr für die Welt«. Das Resultat? Die neuen Massenproteste im Irak zeigen es: Staat und Regierung sind korrupt, die soziale Lage ist katastrophal, Repressionskräfte schießen Demonstranten nieder – und Besserung ist nicht in Sicht.

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11.09.2019 16:31 Friedensforum Düsseldorf

US-Waffen in den Händen des IS

Aus: junge Welt, vom 11.09.2019, Seite 3 / Ausland
 
Von Wiebke Diehl
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Offiziell sind die USA führende Kraft der »Anti-IS-Koalition« – gleichzeitig haben sie der Terrororganisation Waffen geliefert (Screenshot einer entsprechenden Recherche)

Die bulgarische Journalistin Dilyana Gaytandzhieva hat auf der Webseite »Arms Watch« erdrückende Belege dafür veröffentlicht, dass von der US-Regierung gekaufte Waffen an den »Islamischen Staat« (IS) im Jemen weitergegeben wurden. Dafür sei sogar eigens eine Spezialeinheit gegründet worden. Der Journalistin anonym zugespielte Dokumente der serbischen Rüstungsproduktionsfirmen Krusik und Jugoimport – darunter E-Mails, interne Vermerke, Verträge, Fotos und Packlisten sowie Scans von Pässen von Waffenhändlern und Offiziellen aus den USA, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) – beweisen drei Millionen in den letzten drei Jahren allein aus Serbien in den Jemen und nach Syrien exportierte Waffen.

Die Journalistin nennt ihre Rechercheergebnisse die »größte Lüge der US-Außenpolitik«, die offiziell Terrorismus bekämpfe, diesen tatsächlich aber im geheimen fördere.

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29.08.2019 01:34 Friedensforum Düsseldorf

Aufruf der Friedensbewegung:

Aus: junge Welt, Ausgabe vom 28.08.2019, Seite 8 / Abgeschrieben

Die Initiative »Nie wieder Krieg! Frieden und Zusammenarbeit statt Aufrüstung und Konfrontation« hat am Dienstag einen Aufruf mit mehr als 150 Erstunterzeichnerinnen und Erstunterzeichnern aus Friedensbewegung, politischer Linker, Gewerkschaften, Kultur und Wissenschaft veröffentlicht:

Deutschland darf sich an einer Politik der Konfrontation, der Sanktionen und der Aufrüstung nicht länger beteiligen, sondern muss sich ihr widersetzen und dafür Partner in Europa und weltweit suchen. Die Nutzung von Militärbasen und anderer Infrastruktur in Deutschland für völkerrechtswidrige Kriege darf nicht gestattet werden. Wir fordern die Bundesregierung, die Parteien und die Medien in Deutschland auf, zu einer Politik des Friedens und der Abrüstung, der Entspannung und Verständigung, der Achtung des Völkerrechts, der gemeinsamen Sicherheit in Europa und weltweit zurückzukehren, wie sie der Bundeskanzler und Friedensnobelpreisträger Willy Brandt betrieben hat.

Die Kriegsgefahr steigt weltweit. Der Iran wird unmittelbar mit Krieg bedroht. Die USA und anschließend auch Russland kündigten den INF-Vertrag über Mittelstreckenraketen, der New-Start-Vertrag über die Reduzierung der Langstreckenraketen läuft 2021 aus. Das Ende des Rüstungskontrollsystems droht. Auch der Weltraum und das Internet werden militarisiert.

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06.06.2019 15:32 Friedensforum Düsseldorf

Bundeswehr

Aus: junge Welt, Ausgabe vom 06.06.2019, Seite 8 / Ansichten
 
Von Claudia Wangerin
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Wer wollte das nicht tragen: Ein Soldat der Spezialkräfte des ABC Abwehrbataillon 750 der Bundeswehr mit Gasmaske (Bruchsal, 22.5.2019)

Im Zusammenhang mit deutschen Soldaten ist »Gas« ein Reizwort. In letzter Zeit wurde allerdings nur »Schurkenstaaten« unterstellt, es als chemische Waffe einzusetzen. Die Beweislage war, wenn es um Syrien ging, so zweifelhaft wie nebensächlich – die Unschuldsvermutung galt hier von westlicher Seite eher für islamistische »moderate Rebellen« als für die Regierungstruppen. Es folgten Sanktionen und Kriegsdrohungen.

Ein unverkrampftes Verhältnis zum G-Wort hat dafür neuerdings die Bundeswehr. Durch Plakate mit dem Wortspiel »Gas, Wasser, Schiessen. Mach, was wirklich zählt« versucht sie »Handwerker (m/w/d)« anzuwerben.

Geschichtsvergessenheit oder Zynismus?

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