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31.07.2019 16:14 Friedensforum Düsseldorf

Schutz für den Persischen Golf

 
Aus: junge Welt, v.  31.07.2019,
 
Von Karin Leukefeld
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Iranische Soldaten patrouillieren in der Straße von Hormus (30.4.2019)

Die Bildung einer nuklearwaffenfreien Zone (NWFZ) im Mittleren Osten wurde in der UN-Vollversammlung erstmals 1974 befürwortet, der Vorschlag war vom Iran und von Ägypten eingebracht worden. Seit 1980 wird diese Resolution jährlich – ohne Abstimmung – von der UN-Vollversammlung bestätigt. 1990 beantragte Ägypten die Erweiterung der Resolution auf radiologische, chemische und biologische Massenvernichtungswaffen. 1991 nahm der UN-Sicherheitsrat das an und verabschiedete einstimmig die Resolution 687. Sie fordert die Einrichtung einer massenvernichtungswaffenfreien Zone (WMDFZ) im Mittleren und Nahen Osten.

Die USA wollen mehr Truppen in der Golfregion stationieren, um den Iran abzuschrecken.

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09.01.2019 09:54 Friedensforum Düsseldorf

Bundestags-Gutachten: Türkei ist in Syrien Besatzungsmacht

Aus: mdrAKTUELL.NACHRICHTEN

Mit dem Abzug der US-Truppen aus Syrien verschiebt sich das Kräfteverhältnis in der gesamten Region endgültig. Die türkische Armee hält bereits seit gut einem Jahr syrische Grenzgebiete besetzt und sieht jetzt die Chance, die Kurden weiter zurückzudrängen. Ein Gutachten für den Bundestag kommt zu dem Schluss, dass der Nato-Partner mit der Besetzung gegen das Völkerrecht verstößt.

Gepanzerte Spähwagen der türkischen Armee rücken im Norden Syriens auf Afrin vor
Türkische Truppen in Nordsyrien. Bildrechte: imago/Depo Photos

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16.10.2016 12:13 Friedensforum Düsseldorf

Nicht der Verbrecherpolitik der USA folgen

Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait, Juristin und Diplomatin a.D.

 Kommentar (14.10.16) zu 

Meldungen aus Frankreich zu Syrien,

-  Erklärung vom Erzbischof Hindo von Hassake (Syrien),

-  Erklärung vom Erzbischof Joseph Tobji von Aleppo

 

Frankreich neokoloniale Macht mit unehrenhafter Vorgeschichte in Syrien

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13.06.2016 17:50 Friedensforum Düsseldorf

Deutschland an die Seite Syriens, nicht der Türkei!

Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait, Juristin und Diplomatin a.D.

Kommentar (12.6.16) zu

-   Süddeutsche Zeitung (SZ) vom 18.5.:
     „Frieden bleibt nur ein Wort“ 
von Paul-Anton Krüger

 

Kriminelle Außenpolitik mit langen dunklen Schatten: Syrien-Kontakt-Gruppe ein Konstrukt ähnlich wie einmal Jugoslawien-Kontakt-Gruppe
Es war in Wien, wo sich im Oktober/November 2015 das Wiener Format konstituierte und es ist in Wien, wo die sogenannte Syrien-Kontaktgruppe am 17. Mai 2016 zusammentrifft, um die Friedensgespräche zu Syrien zu aktivieren. Alle wichtigen Regionalmächte sind am Tisch: Iran, Saudi-Arabien und die Türkei. Und natürlich John Kerry und Sergej Lawrow, dem Bericht von Paul-Anton Krüger zufolge (SZ, 18.5.). Es geht um die Fortsetzung der Friedensgespräche in Genf. Aber Syrien, der Hauptakteur ist in Wien nicht anwesend, keine syrische Delegation, weil die westlichen Außenminister Syrien ausschließen.
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26.03.2016 07:00 Friedensforum Düsseldorf

Europas Schande: Der EU-Türkei-Pakt

 

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"Der Pakt mit der Türkei ist ein Tag der Schande für Europa, ein Triumph der Zyniker, ein Kniefall vor den Rassisten in der EU, eine vollständige Preisgabe der angeblich europäischen Werte." Das schreiben Fabian Scheidler und David Goeßmann in ihrem neuen Blogbeitrag für Kontext TV. Der vollständige Beitrag ist hier auf Kontext TV zu finden oder hier:


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23.03.2016 16:14 Friedensforum Düsseldorf

ROBERT F. KENNEDY, Jr.: UNSER KRIEG IN SYRIEN IST EIN KRIEG UM GAS UND ÖL

Am 15. März hielt die Nahost-Expertin Karin Leukefeld im Düsseldorfer Zakk den Vortrag "Flächenbrand. Syrien, Irak, die Arabische Welt und der islamische Staat". Zwei Friedensaktivisten rügten Leukefeld dahingehend, dass sie die Beteiligung des US-Imperiums an dem Krieg in Syrien nicht deutlich offenlegen und kritisieren würde; daraus enstand eine interne Kontroverse. Vehemente Unterstützung erfuhren die beiden Kritiker unversehens durch einen Artikel, der zwei Tage später auf NachDenkSeiten veröffentlicht wurde, betitelt „Warum die Araber uns in Syrien nicht wollen“. Sein Autor ist Robert F. Kennedy, Jr., Sohn des ermordeten US-Justizministers Robert F. Kennedy und Neffe des ermordeten Präsidenten John F. Kennedy. Der Autor fordert seine Leser auf, für ein Verständnis des Syrien-Krieges über die einfachen Erklärungen von Religion, Ideologie und Kampf gegen den Terror hinauszublicken und stattdessen die Kriegsgründe in der historisch belasteten Beziehung der USA zu Syrien sowie im Kampf um Gas und Öl zu suchen. Zur besseren Lesbarkeit für deutsche Leser wird sein hellsichtiger Artikel gestrafft und leicht verändert hier wiedergegeben.

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