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05.10.2017 09:42 Friedensforum Düsseldorf

Land unter Waffen. Nach dem Massaker von Las Vegas

Gegründet 1947

Aus: Ausgabe vom 04.10.2017, Seite 8 / Ansichten

Land unter Waffen

Nach dem Massaker von Las Vegas

Von Jürgen Heiser
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Freund der Waffenlobby: Donald Trump ist auf dem Treffen der NRA ein gern gesehener Gast (Atlanta, 28.4.2017)

Nein, das Massaker von Las Vegas ist kein Problem der Waffen, von denen es selbstverständlich mit rund 300 Millionen zu viele gibt in den USA. Die Ursache für den Massenmord an den aus dem Hinterhalt niedergeschossenen Konzertbesuchern ist nur vordergründig darin zu suchen, dass ein »Wahnsinniger« oder »einsamer Wolf« sich mitten in Las Vegas, der US-Hauptstadt des Glücksspiels, der Prostitution und der Immobilienprofite, mit 23 seiner Schießeisen verschanzte und von ihnen Gebrauch machte. Von welchen Motiven dieser wohlhabende weiße Immobilienglücksritter Stephen Paddock auch getrieben gewesen sein mag – das von ihm begangene Verbrechen ist genauso ein Problem der Politik wie alle anderen Amokläufe und Massaker davor.

Die amtierende politische Führung im Weißen Haus ist unter anderem deshalb an die Macht gekommen, weil sie versprach, Expräsident Barack Obamas äußerst zögerliche Versuche, die Verbreitung von Waffen in Privathand einzudämmen, bald vergessen zu machen.

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16.10.2016 12:13 Friedensforum Düsseldorf

Nicht der Verbrecherpolitik der USA folgen

Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait, Juristin und Diplomatin a.D.

 Kommentar (14.10.16) zu 

Meldungen aus Frankreich zu Syrien,

-  Erklärung vom Erzbischof Hindo von Hassake (Syrien),

-  Erklärung vom Erzbischof Joseph Tobji von Aleppo

 

Frankreich neokoloniale Macht mit unehrenhafter Vorgeschichte in Syrien

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16.09.2016 08:57 Friedensforum Düsseldorf

USA: Zurück zur Normalität und Vernunft oder als barbarischer Staat auf dem Weg des Untergangs bleiben?

Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait, Juristin und Diplomatin a.D.


Kommentar (15.9.16) zu 

Süddeutsche Zeitung (SZ) vom 13.9.16: „Wehe dem, der Schwäche zeigt“ von
   Hubert Wetzel und
-  „Krank und stark“
von Werner Bartens 


Verkommenheit: „Politikum“ an erster Stelle, nicht Gesundheit der US-Präsidentschaftskandidatin

Beide SZ-Artikel „Wehe dem, der Schwäche zeigt“ von Hubert Wetzel und „Krank und stark“ von Werner Bartens (13.9.) reflektieren eine widerliche menschliche Gleichgültigkeit gegenüber der Person Hillary Clinton, eine Gleichgültigkeit, die eigentlich die Verkommenheit der politischen Clique der US-Demokraten-Partei reproduziert und widerspiegelt. Diese systemische Partei ist nicht imstande, die Gesundheit ihrer Kandidatin ernst wahrzunehmen und sie sich schonen zu lassen, bis sie komplett kuriert ist. Im Gegenteil scheint das „Politikum“ an erster Stelle zu stehen, wie in beiden SZ-Artikeln.

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15.09.2016 17:30 Friedensforum Düsseldorf

Militär-Weißbuch 2016: Nur PR-Wortgeklingel?

Peter Bürger 27.08.2016

Ursula von der Leyen legt viel Wert auf Selbstdarstellung. Doch ist ihr neues Hausbuch angesichts der Weltwirklichkeit überhaupt relevant? - Ein erster Überblick zum kritischen Echo

Ursula von der Leyen, Ministerin für das Militär- und Kriegsressort, ist eine moderne Politikerin. Auf Bildern, die vorzugsweise vom eigenen Haus verbreitet werden, imponiert sie als "dynamische" Dienstherrin eines Männerbundes - mit zunehmendem Frauenanteil. Inzwischen hat sich herumgesprochen, dass der Soldatenberuf lebensgefährlich sein kann und in Zukunft mit noch mehr Risiken verbunden sein wird. Auch deshalb kommt dem Arbeitsfeld "Public relations" eine große Bedeutung zu.

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12.09.2016 11:28 Friedensforum Düsseldorf

Willen zum Frieden in Syrien bei der US-Regierung nicht zu erkennen

Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait, Juristin und Diplomatin a.D.

 Kommentar 11.9.16) zu
-  Meldungen über Verhandlungen zu Syrien in Genf und bevorstehende Waffenruhe
   in Syrien
 

Merkwürdige illegale Gruppierungen nicht Opposition in Syrien
Die sogenannte Riad-syrische Opposition ist nicht die Opposition in Syrien, sondern eine verhängsnisvolle Konstruktion der USA, Frankreichs, Großbritanniens und Deutschlands in Komplizenschaft mit der Türkei, Saudi-Arabien und Katar, um die amtierende syrische Regierung zu stürzen und einen Regierungswechsel in Syrien in ihrem Sinne herbeizuführen. Zuerst befand sich die Führung dieser merkwürdigen illegalen Gruppierung als „freie syrische Armee“ in Istanbul, jetzt in Riad.

 Großbritannien und Gefolgsregierungen ohne Befugnisse für die Zukunft Syriens
Bemerkenswerterweise bezieht sich London erneut auf dieses Hindernis Saudi Arabiens, um die Genfer Friedensgespräche zu stören oder weiter zu verzögern. Kein einziger Beschluss des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen (UN), keine einzige UN-Resolution und kein einziges internationales Instrument enhält eine Vorbedingung für die inner-syrischen Verhandlungen. Großbritannien und seine Gefolgsregierungen haben keine Befugnisse, um die Zukunft Syriens zu bestimmen. Der Westen insgesamt überhaupt nicht. Aber sie wollen ihre...

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28.08.2016 21:02 Friedensforum Düsseldorf

Türkischer Einmarsch in Syrien: Neuerlicher Völkerrechtsbruch mit US-Unterstützung

Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait, Juristin und Diplomatin a.D.

 Kommentar (28.8.16) zu 
-  Kommentar in Süddeutsche Zeitung (SZ) vom 26.8.: „Syrien – SOS vom Kalifat“  von Tomas
   Avenarius

 
Türkei als wiederholter Aggressor: Bundeswehr dort abziehen, Waffenhilfe stoppen
Die Türkei hat sich mit ihrem Überfall auf fremdes souveränes syrisches Territorium nochmals als wiederholter Aggressor gezeigt. Dass der US-Vizepräsident Joe Biden sie für solches rechtswidrige Vorgehen unterstützt und sogar extra nach Ankara gereist ist, um solche Aggression gutzuheißen, ist keine Neuigkeit. Seit Anfang 2012 ist die US-Regierung an der Seite der Türkei

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26.08.2016 17:42 Friedensforum Düsseldorf

Syrien: Schmutziges Spiel mit Killer-Banden im Auswärtigen Amt

Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait, Juristin und Diplomatin a.D.

Kommentar  (21.8.16) zu 
-  Leitartikel in Süddeutsche Zeitung (SZ) vom 20.8.: „Russland – Verlockung Nahost“  von Tomas Avenarius

 Wende zugunsten der syrischen Bevölkerung und ihrer Regierung
Es braucht keine großen Abschweifungen wie im SZ-Leitartikel
„Russland – Verlockung Nahost“ von Tomas Avenarius (20.8.), um zu erkennen, dass Russland unbestritten die Führung im Nahen und Mittleren Osten übernommen hat. Seit Mitte September 2015, als Moskau auf Bitte der syrischen Regierung die syrische Armee mit seiner Luftwaffe unterstützt hat, begann die wünschenswerte Wende zugunsten der syrischen Bevölkerung und ihrer Regierung. Das State Department und das Pentagon erschienen von dieser russischen Entscheidung damals überrascht.

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16.08.2016 09:32 Friedensforum Düsseldorf

Waffenstillstand mit kriminellen Banden?

Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait, Juristin und Diplomatin a.D.

Kommentar (15.8.16) zu 

ZDF-Mittagsmagazin 15.8.16: 
   Auftritt von Außenminister Walter Steinmeier in Jektarinburg/Russland

Schon der Ort, wo der deutsche Außenminister auftrat, zeigt wie drittrangig der plötzliche Besuch Walter Steinmeiers in Russland dort eingestuft wurde. Kein übliches Protoll, keine Dekoration, nicht einmal das deutsche Staaswappen oder die deutsche Fahne. Es ist klar: Der deutsche Aussenminister stört.

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