Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen

Der Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit. Ich bin daher entschlossen, keine Art von Krieg zu unterstützen und an der Beseitigung aller Kriegsursachen mitzuarbeiten.

(Grundsatzerklärung der WRI/ War Resisters international)

Die heutige Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) entstand aus der 1892 gegründeten Deutschen Friedensgesellschaft (DFG), der 1921 entstandenen Internationalen der Kriegsdienstgegner (IdK) und dem nach 1953 aus der Gruppe der Wehrdienstverweigerer (GdW) hervorgegangenen Verband der Kriegsdienstverweigerer (VK). Die WIR ist so etwas wie der internationale Dachverband der DFG-VK.

Die DFG-VK setzt sich ein für internationale Schiedsgerichtsbarkeit statt Krieg, für allseitige Abrüstung bis hin zu einer BRD ohne Armee, gegen Waffenproduktion (und –Export), gegen Erziehung, Drill und Propaganda zu Krieg und Söldnerhandwerk.

Die DFG-VK sieht in der persönlichen Kriegsdienstverweigerung eine konkrete Möglichkeit, an der Beseitigung aller Kriegsursachen mitzuarbeiten. Dabei zeigt sich die Kriegsdienstverweigerung in Zeiten eines Söldnerheeres anders als zu Zeiten einer „Wehr-“pflicht.

Wir sind daher dabei bei Kampagnen wie Kein Werben fürs Morden und Sterben oder der Aktion Aufschrei Stoppt den Waffenhandel. Wir stehen vor dem Arbeitsamt, wir sagen unsere Meinung zum Heldengedenken. Und wir sind (natürlich) beim Ostermarsch. Wir beraten in neuen Formen der Kriegsdienstverweigerung z.B. gegen die Wehrerfassung oder die Rekrutierung durch das Arbeitsamt.

Wir treffen uns jeden Mittwoch im Bürgerhaus Bilk von 18.oo Uhr-19.30 Uhr und wenn’s nötig ist, darüber hinaus.