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„Vom Süden Lernen“ Urbanes Gärtnern, Ernährungssouveränität und Nachhaltige Entwicklungsziele mit Reina Maria Rodriguez Garcia aus Cuba

31.08.2015 08:11 EcoMujer

tl_files/duesseldorf_alternativ/gruppen/ecomujer/ecomujer_logo_mit_schrift.pngEcoMujer lädt ein zur Diskussionsreihe 05. - 28. September 2015

Düsseldorf, Bonn, Aachen, Hagen, Berlin, München

„Vom Süden Lernen“ Urbanes Gärtnern, Ernährungssouveränität und Nachhaltige Entwicklungsziele

mit Reina Maria Rodriguez Garcia aus Cuba

Stellvertr. Direktorin der Lehrer_innenausbildung in der Filiale der Päd. Hochschule in Consolacion del Sur bei Pinar del Rio, Cuba, Projektleiterin „Comida excelente“ – Setzlinge & Schüler_ innen: gemein-sam wachsen. Ein cubanisches Pilotprojekt zur Verbesserung der Ernährung.

Die Diskussions- & Begegnungsreise

Im September sollen die Nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals, SDG) von der UN verabschiedet werden. Anders als die 2015 auslaufenden Millenium Development Goals (MDG), deren Schwerpunkt auf die Entwicklungen im Globalen Süden gesetzt war, sollen die SDG für alle Bewohner_innen des Planeten gelten, was auch Änderungen in der Produktions- und Konsumptionsweise des globalen Nordens bedingt. Deswegen ist es umso wichtiger, gemeinsame Themen auch gemeinsam zu diskutieren und für Nord-Süd-Allianzen zur Lösung der globalen Herausforderungen zu werben.

Cuba nimmt in der Welt der Urbanen Agrikultur eine Sonderrolle ein. Durch die Blockade der USA und nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion war der Inselstaat nahezu vollkommen auf sich allein gestellt. Aus dieser Situation heraus wurden effiziente und innovative Systeme entwickelt, die auf einer nachhaltigen Ressourcennutzung und geschlossenen Stoffkreisläufen basieren und mittlerweile zu großen Teilen fähig sind, die Versorgung der Stadtbewohner_innen mit frischen Lebensmitteln zu gewährleisten. Städte wie Havanna und Villa Clara werden heute zu gut 70 % mit Gemüse aus städtischer Landwirtschaft – sprich durch Anbau in privaten Gärten, Familienbetrieben oder Kooperativen – versorgt.

Vom 05. bis 28. September haben wir Reina Maria, eine Akteurin aus Cuba eingeladen, die von ihren Erfahrungen im schulischen und außerschulischen Bereich erzählen, ihre innovativen Methoden und Ansätze mit uns teilen und deren Übertragbarkeit und erwartete Wirkungen in Deutschland mit uns diskutieren wird.

„Comida excelente“

Setzlinge & Schüler_innen - gemeinsam wachsen

Ein cubanisches Pilotprojekt zur Verbesserung der Ernährung in einer Schule in Consolación del Sur.

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Gemeinsam wird gepflanzt.

Reina Maria Rodriguez Garcia

Reina Maria hat Geografie studiert und anschließend einen Master in Didaktik erhalten und weitere postgraduierten Kurse absolviert wie „Klimawandel und Umwelterziehung“ und „Lokale Entwicklung“.
Sie ist stellvertretende Direktorin der Lehrer_innen-Ausbildung in der Filiale der Pädagogischen Hochschule in Consolación del Sur bei Pinar del Rio, gibt Kurse für graduierte Lehrer_innen und erarbeitet Material zu Themen wie „Gender und nachhaltige Entwicklung“.
Sie ist Projektleiterin von „Comida excelente“ – Setzlinge & Schüler_ innen: gemeinsam wachsen.
Ein cubanisches Pilotprojekt (Schulgarten) zur Verbesserung der Ernährung in Consolación del Sur und Koordinatorin des Projektes „Regenwasser und Schulgärten“,
Sie ist Leiterin des interdisziplinären Projektes „Umweltkultur“ an der Universität „Hermano Saiz“ in Pinar del Rio und Beraterin der Gemeinde zur Förderung von Nachbarschaftsprojekten (trabajo comunitario).

EcoMujer e.V.

Wir sind ein kleines Frauenumweltprojekt und haben vor fast 20 Jahren den Austausch mit cubanischen Frauen begonnen. Unser Bezugspunkt war u.a. die Lokale Agenda 21 des Erdgipfels von Rio de Janeiro (1992), der Frieden, Umwelt und Entwicklung als Einheit definierte (Nachhaltige Entwicklung). Seitdem entwickeln wir mit Frauen aus Cuba und Lateinamerika diesen Austausch weiter und treten gemeinsam ein für ein neues Verständnis von Natur und Umwelt und suchen gesellschaftliche Alternativen jenseits des Wachstumswahns. Themen zu denen wir u.a. gearbeitet haben sind: Die Rolle der Frauen in der Landwirtschaft und beim Umweltschutz, Ökotourismus, Gentechnik, Energiewende und ganzheitliche Umwelterziehung.

Im Rahmen unserer Arbeit organisieren wir öffentliche Veranstaltungen (Vorträge, Workshops, Filmabende, Konferenzen, Seminare) und Begegnungsreisen zwischen Frauen in und aus Deutschland, Cuba und anderen lateinamerikanischen Ländern.

Vor allem der verantwortungsbewusste Umgang und die faire Verteilung natürlicher Ressourcen spielen aus unserer Sicht eine entscheidende Rolle. Wichtig für unsere Aktionen ist das Voneinander-Lernen, der aktivierende und partizipative Charakter, der stets als Anstoß zum eigenen Engagement zu verstehen ist.

 

Die Veranstaltungen der Diskussionsreihe
– Reina Maria Rodriguez ist bei allen Veranstaltungen als Referentin dabei.

 

07.09.2015 Düsseldorf 18:00 Uhr in Anschluss Cuba-Bar:

Gartenklatsch: Wachstum und Buen Vivir – nur im Garten vereinbar?

Ort: Die Halle in Bilk, Uedesheimerstraße 2, Düsseldorf

Weitere Gäste: Die Vereine und Initiativen Düsselgrün, Förderverein historischer Schulgarten, Transition Town, Solidarische Landwirtschaft, Ökotop Heerdt, VEN, Foodsharing und Susila Dharma.

http://ecomujer.org/event/gartenklatsch-duesseldorf/

 

08.09.2015 Aachen ab 15:00 Uhr

Kulturvermittlung im (Schul-)garten – die SDGs begreifen können.

Ort: Gemeinschaftsgarten Hirschgrün, Richardstraße 7, 52062 Aachen

http://ecomujer.org/event/aachen-kulturvermittlung-im-schulgarten/

 

15.09.2015 Berlin Einlass ab 18:00 Beginn 18:30 Uhr

Urban Gardening zwischen Praxis und Vision — Cuba im Prinzessinnengarten

Prinzessinnengarten, Moritzplatz, Berlin

In Kooperation mit Prinzessinnengarten und Freundschaftsgesellschaft Berlin Kuba

Es diskutieren und informieren:

Reina Maria Rodriguez Garcia aus Cuba, Ecomujer, Projektleiterin „Comida excelente“ – Setzlinge & Schüler_ innen: gemeinsam wachsen. Ein cubanisches Pilotprojekt zur Verbesserung der Ernährung.

Inken Müller, Berlin, Freundschaftsgesellschaft Berlin Kuba

Svenja Nette, Prinzessinnengarten

Moderation: Elizabeth Calderon Lüning,
Prinzessinnengarten

http://ecomujer.org/event/cuba-im-prinzessinnengarten-berlin/

 

17.09.2015 Düsseldorf Einlass 19.00 Uhr, Beginn 19:30 Uhr

Kommunen in der Einen Welt – Urbane Agrikultur im Norden und Süden. Welche Rolle spielen die Frauen?

Ort: Haus der Kirche, Bastionstraße 6, Düsseldorf

Welche Rolle spielt Urbane Landwirtschaft und das Menschenrecht auf Wasser zum Erreichen der Nachhaltigen Entwicklungsziele im Norden und Süden? Inputs und Erfahrungen aus Nicaragua und Cuba. Was können wir hiervon lernen?

Kooperationspartner_innen: Soli Cuba e.V., und Informationsbüro Nicaragua, Wuppertal.

http://ecomujer.org/event/kommunen-in-der-einen-welt-urbane-agrikultur-im-norden-und-sueden/

 

21.09.2015 Bonn ab 19.00 Uhr

Nachhaltige Stadtentwicklung in Nord und Süd – Urbane Agrikultur vom Süden lernen

Veranstaltung "Bürger_innen im Dialog"

Ort: Ermekeilgarten, Ermekeilstraße (gegenüber Nr. 52), Bonn

Gastgeberin: Ermekeilinitiative e.V. und Bonn im Wandel

http://ecomujer.org/event/bonn-nachhaltige-stadtentwicklung/

 

24.09.2015 München ab 19:00 Uhr

Nachhaltige Entwicklung als Bildungsauftrag – Wie urbane und schulische Gärten dazu beitragen mit Reina Maria Rodriguez Garcia aus Cuba

Gewerkschaftshaus, Schwanthalerstr. 64, München

http://ecomujer.org/event/muenchen-nachhaltige-entwicklung-als-bildungsauftrag/

 

Weitere Infos, Kontakt und Spendenkonto:

EcoMujer e.V.

Rochusstr. 43, 40479 Düsseldorf

Tel. 0177 / 280 2549 

www.ecomujer.org  info@ecomujer.org

IBAN: DE51 3005 0110 0085 2201 01

BIC: DUSSDEDDXXX (Düsseldorf)

Stichwort "Schulgarten"

EcoMujer ist beim Finanzamt Düsseldorf (103/5921/1137) als gemeinnützig anerkannt.

 

Mit freundlicher Unterstützung von:

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