Willkommen auf dem Blog vom Friedensforum Düsseldorf

11.09.2019 17:20 Friedensforum Düsseldorf

18 Jahre Zerstörung. Afghanistan und der Westen

Aus: junge Welvom 11.09.2019, Seite 8 / Ansichten
 

Von Jörg Kronauer
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Regierungstruppen vor Gefecht mit Kämpfern der Taliban (Kundus, 31.8.2019)

Der Krieg geht weiter: Soviel ist klar nach der Mitteilung von US-Präsident Donald Trump, die Verhandlungen mit den Taliban über ein Friedensabkommen für Afghanistan seien »tot«. Bereits am Wochenende konnten die Taliban verkünden, sie hätten einen Bezirk im Norden der Provinz Kundus eingenommen, in der einst die Bundeswehr ein Feldlager unterhielt.

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11.09.2019 16:31 Friedensforum Düsseldorf

US-Waffen in den Händen des IS

Aus: junge Welt, vom 11.09.2019, Seite 3 / Ausland
 
Von Wiebke Diehl
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Offiziell sind die USA führende Kraft der »Anti-IS-Koalition« – gleichzeitig haben sie der Terrororganisation Waffen geliefert (Screenshot einer entsprechenden Recherche)

Die bulgarische Journalistin Dilyana Gaytandzhieva hat auf der Webseite »Arms Watch« erdrückende Belege dafür veröffentlicht, dass von der US-Regierung gekaufte Waffen an den »Islamischen Staat« (IS) im Jemen weitergegeben wurden. Dafür sei sogar eigens eine Spezialeinheit gegründet worden. Der Journalistin anonym zugespielte Dokumente der serbischen Rüstungsproduktionsfirmen Krusik und Jugoimport – darunter E-Mails, interne Vermerke, Verträge, Fotos und Packlisten sowie Scans von Pässen von Waffenhändlern und Offiziellen aus den USA, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) – beweisen drei Millionen in den letzten drei Jahren allein aus Serbien in den Jemen und nach Syrien exportierte Waffen.

Die Journalistin nennt ihre Rechercheergebnisse die »größte Lüge der US-Außenpolitik«, die offiziell Terrorismus bekämpfe, diesen tatsächlich aber im geheimen fördere.

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10.09.2019 15:53 Friedensforum Düsseldorf

Säbelrasseln gegen die Russische Föderation

Aus: junge Welt v. 10. September 2019, Abgeschrieben

Erklärung des Sekretariats des Parteivorstands der DKP am Montag^:

Wie das U. S. Army Europe Public Affairs Office in Wiesbaden mitteilt, wird die US-Armee Mitte Oktober eine erneute Rotation der Truppen der US-Militäroperation »Atlantic Resolve« durchführen. Im Rahmen der Rotation werden 3.500 Soldaten aus Panzereinheiten und 1.700 Soldaten aus Luftkampfeinheiten aus den USA nach Polen verlegt. Hinzu kommen 85 Panzer, 135 Schützenpanzer, 15 Panzerhaubitzen, 80 Kampfhubschrauber sowie Equipment. Die Route der vergangenen US-Truppenrotation verlief von Antwerpen über NRW, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Sachsen nach Polen. Die alle neun Monate erfolgende Truppenrotation ist der militärlogistische Trick, um die NATO-Russland-Akte von 1997 nicht förmlich zu verletzen. Diese schließt explizit aus, dass in Osteuropa »substantielle Kampftruppen dauerhaft stationiert« werden. De facto stellt »Atlantic Resolve« genau das dar – eine substantielle Bedrohung des Friedens.

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07.09.2019 15:56 Friedensforum Düsseldorf

Weitere Rüstungsexporte in Konfliktregionen

Aus: junge Welt v. 07.09.201

Sofian Philip Naceur

Sie schreckt dabei nicht vor Genehmigungen für Lieferungen in Konfliktregionen zurück. Erst diese Woche hat das Wirtschaftsministerium ausgewählte Bundestagsabgeordnete darüber unterrichtet, dass der Bundessicherheitsrat neuerliche Rüstungslieferungen nach Indien, Indonesien, Israel und Algerien genehmigt habe. Dies berichtete Spiegel online am Dienstag. Trotz der jüngsten Eskalation im Kaschmir-Konflikt zwischen Pakistan und Indien habe das geheim tagende Gremium grünes Licht für die Lieferung von 72 Luft-Luft-Raketen an die indische Luftwaffe gegeben. Indonesien solle unter anderem mit zwei Minenjagdbooten und Tausenden Geschossen für tragbare Raketenwerfer beliefert werden.

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07.09.2019 06:15 Friedensforum Düsseldorf

Rheinmetall-Vorstand Armin Papperger

05.09.19

 Von Ethecon

Gestern demonstrierten rund 90 Friedensaktivist*innen vor dem Sommerwohnsitz von Rheinmetall-Konzernchef Armin in Herzberg. Die ethecon Stiftung Ethik & Ökonomie konfrontierte ihn mit der Urkunde des konzern-kritischen Black Planet Award, der Papperger 2017 verliehen worden war.

Gestern haben rund 90 Friedensaktivist*innen aus dem Camp #Rheinmetall Entwaffnen dem Sommerwohnsitz von Armin Papperger in Herzberg, nur wenige Kilometer entfernt vom Rheinmetall-Produktionsstandort Unterlüß, einen Besuch abgestattet. Dabei konfrontierten Sie Papperger u.a. mit der Urkunde des ethecon Black Planet Award, des Schmähpreises, den ihm die Stiftung 2017 verliehen hatte.

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06.09.2019 09:33 Friedensforum Düsseldorf

Bundeswehr in Jordanien: SPD gibt Widerstand auf

Aus: NachDenkSeiten v. 6. September 2019

Die SPD ist zum Kompromiss bereit: Die Sozialdemokraten sprechen sich im Koalitionsstreit um das Bundeswehr-Mandat in Jordanien nun für eine zumindest teilweise Verlängerung aus. Der Einsatz sollte am 31. Oktober auslaufen.
SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich gibt seinen Widerstand gegen eine weitere Beteiligung deutscher Soldaten am Kampf gegen die Terrormiliz “Islamischer Staat” (IS) auf.

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05.09.2019 19:51 Friedensforum Düsseldorf

Manöver abbrechen!

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02.09.2019 18:02 Friedensforum Düsseldorf

Nach dem Antikriegstag: Hamburger Aktivisten wollen...

Aus: Ausgabe vom 02.09.2019, Seite 8 / Inland
Aktiv für den Frieden

»Es gilt, örtliche Friedensinis wieder aufzubauen«

Ein Gespräch mit Holger Griebner
Interview: Kristian Stemmler
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Ostermarsch 2019 in Hamburg

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02.09.2019 16:52 Friedensforum Düsseldorf

Antikriegstag 2019 – Sag NEIN! So Wolfgang Borchert.

Heute vor 80 Jahren begann der Zweite Weltkrieg. Der Schriftsteller Wolfgang Borchert, der schon 1947 mit 26 Jahren starb, hat ein eindrucksvolles Gedicht zum Krieg geschrieben. Er war selbst im Krieg gegen Russland und hat den Menschen, die in den Trümmern des Zweiten Weltkriegs hausten, aus dem Herzen gesprochen. Hier finden Sie zunächst (A.) sein Gedicht „Dann gibt es nur eins! Sag NEIN!“. Dann (B.) begründe ich kurz, warum Borcherts Text aktuell ist. Die Kriegsgefahr ist groß und der nächste Krieg wird noch fürchterlicher als der Zweite Weltkrieg. Die Kandidatinnen und Kandidaten für den SPD-Vorsitz sehen das offensichtlich anders. Albrecht Müller

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