Partnerschaft oder Ausbeutungsverhältnis?

Attac Düsseldorf

30.01.2018 (19:30)

Wie die EU vorgibt Fluchtursachen zu bekämpfen und sie dabei verschärft

Gegenwärtig behauptet die EU ein partnerschaftliches Verhältnis zu den afrikanischen Ländern aufzubauen. Zentral hierfür sind drei Maßnahmen:

  • Economic Partnership Agreement (EPA – Wirtschafts-Partnerschafts-Abkommen) sind Freihandelsabkommen, die zwischen der EU und afrikanischen Ländern ausgehandelt werden.
  • Die deutsche G20-Initiative Compact with Afrika verfolgt das Ziel, internationale Investoren zu motivieren, in die Infrastruktur ausgewählter afrikanischen Ländern zu investieren.
  • Und zur Eindämmung von Fluchtbewegungen sollen afrikanische Länder Militärhilfe erhalten und dafür bezahlt werden, dass sie Flüchtlinge auf ihrem Weg nach Europa stoppen.

Doch sind diese Initiativen der EU tatsächlich partnerschaftliche Angebote an die afrikanischen Länder oder zementieren sie nicht vielmehr bestehende Abhängigkeiten? Welche Auswirkungen haben EPAs auf afrikanische Länder und auf mögliche Fluchtursachen? Und welche Konsequenzen haben die Militärhilfen im Rahmen der Bekämpfung von Fluchtursachen?

 

Dienstag, 30.01.2018, 19:30 Uhr im Welcome-Center Düsseldorf

Heinz-Schmöle-Straße 7, 40227 Düsseldorf (hinter dem Hauptbahnhof neben VHS, Stadtbücherei).

Referentin: Sophia Wirsching, Referentin für Migration und Entwicklung bei Brot für die Welt

Eine Veranstaltung von Attac Düsseldorf in Kooperation mit Flüchtlinge willkommen in Düsseldorf

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