Verkehrswende

Attac Düsseldorf

17.09.2019 (19:00)

Verkehrswende für ein umwelt- und menschenfreundliches Düsseldorf

Staus, Lärm und Abgase belasten die Menschen in der Stadt zunehmend. Teurer Öffentlicher Nahverkehr, unpünktliche und überfüllte Busse und Bahnen, fehlende oder unsichere Fahrrad- und Gehwege verhindern einen schnellen Umstieg auf Menschen- und klimagerechte Verkehrsmittel. Wie gelingt eine echte Verkehrswende?

Dienstag |  17. September 2019 | 19 Uhr | Zakk, Fichtenstraße 40

Vorfahrt für Bus, Bahn, Fahrrad und Fußgänger*innen

Staus, Lärm und Abgase belasten die Menschen in der Stadt zunehmend. Teurer Öffentlicher Nahverkehr, unpünktliche und überfüllte Busse und Bahnen, fehlende oder unsichere Fahrrad- und Gehwege verhindern einen schnellen Umstieg auf Menschen- und klimagerechte Verkehrsmittel.

Einzelne Verbesserungen – Ausbau der Fahrradwege und Umweltspuren – sind ein Anfang, bedeuten aber noch keine wirkliche Verkehrswende. Es fehlt in Düsseldorf nach wie vor ein Gesamtkonzept, das auf eine konsequente Reduzierung des Individualverkehrs abzielt und die aktuellen Verkehrsquoten bezüglich ÖPNV (19%) und Fahrradnutzung (11%) deutlich erhöht. Zumal in den letzten Jahren die Pendlerzahlen weiter angestiegen sind – auf derzeit ca. 210.000 Auto-Pendler*innen pro Tag (von insgesamt 300.000). Wir brauchen eine sehr tiefgehende Mobilitätswende. Die Umstellung von Verbrennungsmotoren auf Elektromotoren allein stellt langfristig keine Lösung dar.

Wir wollen gemeinsam mit Fachleuten diskutieren, wie eine radikale Mobilitätswende aussieht, die den motorisierten Individualverkehr reduziert und deshalb den Ausbau eines steuerfinanzierten öffentlichen Verkehrs und eines sicheren Radverkehrssystems vorantreibt sowie die Bedürfnisse von Fußgänger*innen beachtet. Dabei sollen folgende Fragen im Vordergrund stehen:

  • Warum löst die Umstellung des Individualverkehrs auf E-Mobilität das Klima- und Ressourcenproblem nicht?
  • Welche Elemente braucht ein Gesamtkonzept für eine echte Verkehrswende in Düsseldorf?
  • Wie können Schritte in Richtung auf ein solches Gesamtkonzept aussehen?
  • Wie kann eine Beteiligung der Bürger*innen an der Erstellung eines solchen Konzeptes aussehen?

Einstieg durch den Verkehrsexperten Winfried Wolf: „Warum die E-Mobilität keine Lösung für eine Verkehrswende ist“. Er folgen Statements von Lukas Mielczarek von Fridays for Future sowie Martin Volkenrath (SPD, Vorsitzender des Ordnungs- und Verkehrsausschusses) und Anja Vorspel (DIE LINKE). Anschließend Diskussion.

Veranstalter: Attac Düsseldorf in Kooperation mit dem Rosa-Luxemburg-Club Düsseldorf und der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW

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